(sm) Die großen Fahrzeuge mussten in der Vergangenheit einen gefährlichen verbotenen Umweg nehmen, um die andere Seite der NEW25 zu erreichen. Damit soll nun endgültig Schluss sein. Das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach will Nägel mit Köpfen machen und die niedrige Brücke am Knotenpunkt bei Kirchendemenreuth abreißen sowie erneuern. Das Konzept dafür stellten die beiden Mitarbeiter, Abteilungsleiter Hannes Neudam und Projektleiterin Julia Grabinger, am vergangenen Montag dem Gemeinderat vor.
Schon seit vielen Jahren ist eine Brückensanierung oder Erneuerung geplant. Doch bisher hat sich außer wiederholten Planungen nichts getan. Nun soll das Problem innerhalb der kommenden zwei Jahre beseitigt werden, versicherten die beiden Vertreter des Straßenbauamtes. Sie verwarfen alte Konzepte und stellten eine komplette Neuplanung vor. Beide sehen die "Standsicherheit und Verkehrssicherheit des jetzigen Bauwerkes beeinträchtigt". Sofortmaßnahmen seien daher erforderlich.
Die neue Planung sieht eine Erneuerung der Brücke mit einer Höhe von 4,70 Meter (bisher nur 3,50 Meter) vor. Die bestehende Auffahrrampe auf der Kirchendemenreuther Seite wird aufgelassen. Die gegenüberliegende Auffahrrampe (Altenparksteiner Seite) wird leicht versetzt und komplett neu gestaltet. Sie soll künftig die Zu- und Abfahrten in beziehungsweise aus beiden Richtungen der B22 ermöglichen. Hierfür werden auf der B22 Abbiegespuren eingerichtet.
Das neue Konzept sei kostengünstiger, benötige kein Genehmigungsverfahren und erfordere nur geringen Grunderwerb. Die beiden Fachleute des Straßenbauamtes sehen darin zudem eine Verbesserung des Verkehrsablaufs, der Verkehrsqualität sowie der Verkehrssicherheit und eine Verringerung der bestehenden Umweltbeeinträchtigungen. Bürgermeister Gerhard Kellner und seine Gemeinderäte werden den vorgestellten Entwurf nun prüfen. Sie verwiesen darauf, dass die vorhandene Bushaltestelle in das Konzept integriert werden muss.













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