08.04.2020 - 10:58 Uhr
KirchendemenreuthOberpfalz

Straße nach Scherreuth ein Gemeinschaftsprojekt

Besondere Umstände erfordern ein besonderes Handeln. So entstand ein Gemeinschaftsprojekt von Windischeschenbach und Kirchendemenreuth. Die beiden Ortschaften teilen sich die Sanierungskosten für eine gemeinsame Straße.

Die beiden Bürgermeister Gerhard Kellner (Kirchendemenreuth) und Karlheinz Budnik (Windischeschenbach) verfolgen ihr Gemeinschaftsprojekt "Straßensanierung Scherreuth".
von Werner SchmolaProfil

Von der rund 1200 Meter langen dringend sanierungsbedürftigen Verbindung von der Windischeschenbacher Straße nach Scherreuth (Gemeinde Kirchendemenreuth) liegen zirka 800 Meter im Haberland und etwa 400 Meter auf Windischeschenbacher Gebiet. Vor rund 30 Jahren wurde dieser Straßenabschnitt im Zuge der Flurbereinigung erstellt. Jetzt war die Trasse in einem äußerst schlechten Zustand. Deshalb entschieden sich die Windischeschenbacher und die Haberländer, diese Straße im Rahmen eines Gemeinschaftsprojektes zu sanieren und die Kosten anteilmäßig aufzuteilen.

Auf Kirchendemenreuth entfallen so rund 67.500 Euro und auf Windischeschenbach zirka 39.500 Euro für die Erneuerung des Straßenbelages. Aufgeteilt wurden zudem auch die Kosten für die Erneuerung der Bankette und der Leitpfosten, die übrigens mit integrierten Schneezeichen ausgestattet sind. Die Firma Markgraf aus Bayreuth führte am vergangenen Dienstag die Asphaltierungsarbeiten fachmännisch aus.

Alles klappte wie am Schnürchen. Ein Lkw nach dem anderen bediente laufend die Asphaltierungsmaschine mit Material, und eine Walze sorgte für die Verfestigung und Glättung des frischen Straßenbelages. Die beiden Bürgermeister Gerhard Kellner (Kirchendemenreuth) und Karlheinz Budnik (Windischeschenbach) verfolgten die Bauarbeiten vor Ort.

Die Gemeinde Kirchendemenreuth nutzte zudem die Gelegenheit und ließ im Zuge dieser Maßnahme auch gleich noch eine Kreuzung in Scherreuth mit sanieren. Dadurch entstanden der Haberlandgemeinde weitere Ausgaben in Höhe von etwa 11.600 Euro. „Unsere Verbindungsstraße sollte jetzt wieder eine längere Zeit halten“, meinten die beiden Bürgermeister.

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