05.05.2020 - 16:59 Uhr
KirchendemenreuthOberpfalz

Tausch bei Kirchendemenreuther Stellvertreterposten

Die Coronakrise ist auch bei der konstituierenden Sitzung des neuen Gemeinderats Kirchendemenreuth am Montagabend präsent. Die neuen Gemeinderätinnen müssen beispielsweise auf den Handschlag des Bürgermeisters verzichten.

Bürgermeister Gerhard Kellner (links) vereidigt Tanja Bösl (Mitte) und Gertraud Mois (rechts) als neue Gemeinderätinnen.
von Werner SchmolaProfil

Gleich zu Beginn stand die Vereidigung der neu gewählten Gemeinderatsmitglieder Tanja Hösl (CSU) und Gertraud Mois (FW) durch Bürgermeister Gerhard Kellner (CSU) auf dem Programm. Beim Beschluss über die Anzahl der weiteren Bürgermeister entschied sich das Gremium, zwei Stellvertreter zu wählen.

Andreas Hösl (CSU, bisher dritter Bürgermeister) wurde zum zweiten Bürgermeister und Richard Neumann (CSU, bisher zweiter Bürgermeister) wurde zum dritten Bürgermeister gewählt. Der Wunsch der Freien Wähler, mit Rupert Seitz den dritten Bürgermeister zu stellen, erfüllte sich nicht. Das Gremium bestimmte Seitz allerdings als das älteste Gemeinderatsmitglied zum weiteren Stellvertreter des Rathauschefs.

Die CSU ernannte Hösl zudem zum Fraktionssprecher. Die Freien Wähler wollen ohne dieses Amt auskommen. Beim Beschluss über „gekorene“ Mitglieder zur Gemeinschaftsversammlung bestimmte das Gremium Andreas Hösl, Vertreter ist Johannes Wieder (CSU). Unter dem Punkt „Bildung und Besetzung eines Rechnungsprüfungsausschusses“ entschied sich das Gremium für fünf Mitglieder: Tanja Bösl, Johannes Wieder und Stefan Seitz (alle CSU) sowie Rupert Seitz und Matthias Fütterer (beide FW). Den Vorsitz übernimmt Stefan Seitz. Weitere Ausschüsse gibt es nicht.

Breiten Raum nahm schließlich noch der Erlass der Geschäftsordnung und die Satzung zum Gemeindeverfassungsrecht für die neue Periode des Gemeinderates ein. Mathias Kneidl von der Verwaltung verlas die zahlreichen Paragraphen und Bestimmungen. Das Gremium nahm die überarbeitete Geschäftsordnung und auch die Satzung einstimmig an. Bei der Festlegung der Aufwandsentschädigung der Gemeinderatsmitglieder beschloss das Gremium eine Pauschale von 30 Euro je Sitzung.

Die Gemeinderäte bestellten schließlich noch Martin Neumann als Jugendbeauftragten. Ein spezieller Seniorenbeauftragter wurde nicht bestimmt. Dessen Aufgaben übernimmt allerdings Bürgermeister Gerhard Kellner. Am Ende der Sitzung gab Kellner noch zwei Eilentscheidungen bekannt. Dabei ging es um die Asphaltierung der Kreuzung in Scherreuth und um die Planung eines Anbaus ans Feuerwehrhaus in Klobenreuth.

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