(hai) Viele beeindruckende Momente prägten die Feiern des Hochfestes der Geburt des Herrn in der Dreifaltigkeitsgemeinde. Nicht weniger als 120 Akteure gestalteten an Heiligabend die Kinderkrippenfeier und die Christmette.
Mit der Instrumentalmelodie "Tochter Zion" eröffnete Lucia Stelzer die Kinderkrippenfeier und begleitete den Gemeindegesang "Engel auf den Feldern singen". Im Kontrast dazu stimmte der 20-köpfige katholische Kinder- und Jugendchor das Weihnachtslied "Oh Jubel" an und unterlegte gesanglich das Krippenspiel und Teile der Eucharistiefeier.
Im Mittelpunkt stand das von 14 Kindern der dritten und vierten Klassen aufgeführte Krippenspiel "Doch keine Katastrophe" von Matthias Heinrich unter Anleitung von Pastoralreferent Robert Schultes, Antje Scherm und Simone Bäß. In den Rollen Balthasar (Johannes Egli), Kaspar (Mia-Lena Schmidt), Melchior (Leonie Neugirg ), Alexander (Fabian Etterer), Königin (Mia-Lena Schmidt), Hofdamen (Luise Melchner, Valentina Greim), Engel (Julia Hummer), die Hirten (Hennric Hacker, Felix Heindl, Sebastian Bäß, Hendric Veigl), Maria (Sophia Kammergruber) und Josef (Jakob Bayer) brachten sie die Geburt des Gotteskindes aus der Sicht der Sterndeuter nahe.
Die künftigen Kommunionkinder lasen die Fürbitten. Anschließend brachten alle Kinder als Zeichen der Verantwortung für andere ihr Opferkästchen, in das sie während der Adventszeit gespart hatten, zur Krippe.
Zur nächtlichen Christmette stimmten eine halbe Stunde vor Beginn Trompeten und Posaunen der Speichersdorfer Musikanten mit adventlichen Weisen auf das Geheimnis der Menschwerdung ein. Julia Bäß stellte zu Beginn mit der "Kalenda", dem gesungenen Auszug aus dem Martyrologium Romanum, die Geburt des Herrn in den chronologischen Zusammenhang der Heils- und Weltgeschichte.
Festliche Chor- und Kirchenmusik prägten die "Messe in der Heiligen Nacht und an den Feiertagen". Sie wurde unter Leitung von Sigbert Filbinger und begleitet von Jakob Pohl vom Katholischen Kirchenchor mit der Pastoralmesse in G, dem gregorianischen Choral, dem "Transeamus usque Bethlehem" und der "Heilige Nacht" für vierstimmigen, gemischten Chor umrahmt. Gabi Fees und Julia Bäß stimmten die italienische Volksweise "Tu scendi dalle stelle" an. Christian Bäß begleitete an der Orgel den Gemeindegesang.
"Wenn die Adventszeit vergleichbar mit den großen und groben Arbeiten an der Baustelle eines Hauses ist", sagte Pfarrer Sven Grillmeier, "dann ist der Heilige Abend gleichsam das Richtfest der Erlösung." Gott habe in seinem ewigen Bauplan der Schöpfung den Menschen seinen Sohn gleichsam als gestalterischen Außen- und Innenarchitekten gesandt, um den Menschen an die Hand zu nehmen und ihm zu zeigen, wie er sich das mit ihm so vorgestellt habe. "Feiern wir an Weihnachten Richtfest und freuen wir uns, dass wir mit Christus unser Haus ausbauen und gestalten können." Begleitet vom Überchor und den Trompeten und Posaunen der Speichersdorfer Musikanten stimmte die Gemeinde schließlich in das Lied "Stille Nacht" ein. Die Pfadfinder luden nach der Christmette zu Glühwein und Lebkuchen ins Pfarrheim ein.













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