Heiliger Josef auch für Kirchenlaibacher ein Vorbild: Für Familien einsetzen

Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg (Mitte) war der Hauptzelebrant beim Gottesdienst zum Hochfest des heiligen Josef.
von Autor HAIProfil

Zum Hochfest des heiligen Josef gab Erzbischof Ludwig Schick aus Bamberg der Dreifaltigkeitsgemeinde als Festprediger die Ehre. Er stellte in einem feierlichen Festgottesdienst die Ehe und Ehelosigkeit für ein sinnerfülltes Leben in den Mittelpunkt seiner theologischen Überlegungen.

Konzelebranten waren Monsignore Martin Neumaier, der auch im Beichtstuhl Dienst tat, Pater Johannes Bosco Ernstberger und Ortspfarrer Sven Grillmeier. Am Altar dienten die Diakone Harald Schraml und Franz Lautenbacher. Gaby Fees und Julia Bäß, begleitet von Dominik Fick, sorgten mit der Messe "Ite ad Josef" von Max Welcker, dem "Panis angelicus" von César Franck und dem Gesang aus dem zweiten Buch Samuel für die musikalische Gestaltung.

In seiner Predigt bezeichnete Erzbischof Schick die christliche Ehe und die Ehelosigkeit als Lebensformen, die dem Himmelreich dienten. Die Ehe von Mann und Frau sei die natürliche Voraussetzung für Familie. Zum von Papst Franziskus ausgerufenen Josefsjahr beleuchtete Schick im Leben des Heiligen beide Lebensformen. Damit Ehelosigkeit fruchtbar in der Welt werde, dürfe sie weder Flucht vor Verantwortung noch Egotrip sein. Vielmehr müsse sie aus der Bereitschaft erwachsen, die Gottes- und Nächstenliebe zu leben, die dem Leben Sinn und Erfüllung schenke, so das Bamberger Kirchenoberhaupt. In der Familie würden die Werte des Himmelreiches erfahren, gelernt und eingeübt: Verantwortung füreinander, Hilfsbereitschaft für alle, Gastfreundschaft und Offenheit, Respekt und Achtung. In den Familien würde sich der Glaube, die Hoffnung und die Liebe entwickeln, so wie sie das Evangelium lehre.

"Staat und Gesellschaft und ebenso die Religionen sollten sich entschieden für die Familie einsetzen, denn: Ohne Familie ist kein Staat zu machen", appellierte er. Mit guten stabilen Familien werde am besten für die Zukunft gesorgt und der Glaube weitergegeben, so Erzbischof Schick.

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