Jesus bei Einsätzen stets an der Seite

Pfarrer Sven Grillmeiers Wunsch, an "Floriani" mit den Brandschützern einen "gesegneten, ruhigen, fröhlichen, lockeren und brandfreien Abend" zu feiern, sollte sich erfüllen. Die Feuerwehren in der Großgemeinde begingen den Florianstag.

Mit Fahnenabordnungen ziehen die Feuerwehren aus Speichersdorf, Kirchenlaibach und Zeulenreuth zur Dreifaltigkeitskirche.
von Autor HAIProfil

Die Abordnungen der Stützpunktfeuerwehr des Unterkreises IV aus Kirchenlaibach, Speichersdorf und Zeulenreuth trafen sich zum Kirchenzug. Mit eingereiht hatten sich auch Feuerwehrdamen. Mit den Fahnen voran, zogen die Branschützer vom Feuerwehrgerätehaus zum Festgottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche mit Pfarrer Grillmeier. Ihn unterstützten Tommy Kaufmann aus Kirchenlaibach, Michael Walter aus Speichersdorf und Gabriel Ziegler aus Selbitz als Ministranten in Uniform.

Anknüpfend an die biblische Erzählung vom Wandeln Jesu auf dem See sagte der Geistliche in seiner Predigt, dass sich auch die Floriansjünger bei einem Einsatz gleichsam wie die Jünger auf hoher See befänden. Nie wüssten sie, was auf sie zukomme. Zum einen seien sie von Jesus gerufen, um einen Liebesdienst zu vollbringen, zum anderen könnten sie darauf vertrauen, dass Jesus Christus an ihrer Seite stehe und sie durch die schwierigsten Situationen geleite.

Dabei gelte, was Jesus Petrus nacheinander gefragt hat: Bist du mir Kamerad? Bist du mir gut? Liebst du mich? Auch bei der Feuerwehr sei Kameradschaft unabdingbar. Auch sei das Gutsein untereinander von eminenter Wichtigkeit. Wenn sich der Verein auseinanderdividieren lasse, dann gelte Jesus Wort: Ein Reich, das in sich zerspalten ist, werde untergehen. "Wir brauchen eine Kameradschaft und ein vom einander Gutsein bestimmtes Miteinander." Nur so könnten Vereine und Verbände funktionieren und leben. "Dazu möge Gott ihnen an der Seite stehen."

Lucia Stelzer begleitete den Gemeindegesang mit Floriansliedern an der Orgel. Konrad Walter las die Lesung und betete in den Fürbitten um die Anliegen der Rettungskräfte. Nach dem ökumenischen Gebet trafen sich die Aktiven um die Kommandanten Thomas Hartmann, Volker Hammon und Jürgen Küffner im Feuerwehrgerätehaus zu einer gemütlichen Runde.

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