Kameraden fördern Schießsport

Vor allem durch Investitionen in den Schießsport arbeitet der Soldaten- und Kameradschaftsverein Kirchenlaibach an seiner Zukunftssicherung. Die Kameraden zogen positive Bilanz und ehrten Mitglieder.

Vorsitzender Marcus Köppel (rechts) und Bürgermeister Manfred Porsch (links) zeichnen Josef Kaufmann, Thomas Semba, Helmut Veigl, Klaus Stief, Stefan Koch, Markus Geier, Franz Zetlmeisl und Hubert Brendel (von rechts) für langjährige Mitgliedschaft und ihr ehrenamtliches Engagement aus.
von Autor HAIProfil

Die Jahreshauptversammlung des Soldaten und Kameradschaftsvereins stand im Schatten des kürzlich verstorbenen Ehrenvorsitzenden Heinz Semba sowie der langjährigen Mitglieder Hans Scherm und Kurt Peter Elefant. Ihnen galt eine Gedenkminute ebenso wie den Opfern der Weltkriege und aktuellen Krisenherde. Den drei Sterbefällen standen mit Nino Hartmann, Tommy Kaufmann, Yannis Schirmer und Roland Spiersch vier Neueintritte gegenüber. Aktuell zählt die Kameradschaft 90 Mitglieder.

Wie aktiv sie das Jahr über war, zeigte die Rückschau des Vorsitzenden Marcus Köppel. Zu den wichtigsten Ereignissen 2018 zählten die Teilnahme an der Fronleichnahmsprozession und die Gestaltung der Gedenkfeier am Volkstrauertag mit Fahnenabordnung und Fackelzug. Zum Terminplan gehörten auch Geburtstags- und Festbesuche sowie die Teilnahme an der Generalversammlung des Patenvereins, der KSK Immenreuth, und der Bezirksversammlung. Mit der Feuerwehr nahm man an der Fronleichnamsprozession teil. Auch wurden das Maibaumaufstellen und das Dorffest organisiert, eine Vatertagswanderung unternommen und der Preisschafkopf veranstaltet. Im Gegenzug besuchte man das Johannisfeuer der Brandschützer.

"Allein ist das alles nicht zu schaffen", richtete Köppel seinen Dank an die Mitglieder für eine glänzende Kameradschaft und großes ehrenamtliches Engagement. Als Dankeschön sei ein Ausflug ins fränkische Weinland mit Erlebniswanderung und Baumwipfelpfad geplant, bei dem der Verein einen Großteil der Unkosten trage.

In seinem Kassenbericht informierte Thomas Semba über die Anschaffung von zwei neuen Kleinkaliberpistolen, Griffstücken für Linkshänder, Polohemden, Pullover und Jacken. Gut gelaufen seien das Maibaum- und Dorffest. Auch könne sich die Kameradschaft über beachtliche Spenden freuen. Kassenprüfer Martin Schwarzbeck und Bernhard Walter bescheinigten Semba vorbildliche Arbeit.

"Alles, was ihr anpackt ist gut!" Zum Erfolg der Veranstaltungen gratulierte Bürgermeister Manfred Porsch. Er lobte die tolle Führungsarbeit. Investitionen stärkten das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Attraktivität, meinte er. Dazu trage auch das freundschaftliche Verhältnis zur Immenreuther Kameradschaft bei. Er dankte für die Aufrechterhaltung des Gedenkens und des mahnenden Erinnerns an das Leid und die Greueltaten der Weltkriege. "All dies sei aktuell mehr als je zuvor dringend erforderlich."

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im Bayerischen Soldatenbund (BSB) wurden anschließend Hubert Brendel und Otto Pöllath geehrt. 25 Jahre sind dabei Stefan Koch und Helmut Veigl. Das neue BSB-Fahnenträgerabzeichen in Bronze erhielten Markus Geier, Josef Kaufmann, Klaus Stief und Franz Zetlmeisl, in Silber Thomas Semba und Reinhold Schott.

Wie Stefan Koch bei der Ehrung berichtete, wurde er vor 40 Jahren an einem Freitag auf Samstag nachts um 1 Uhr als Mitglied aufgenommen, weil er einen Mitspieler für eine Schafkopfrunde suchte. "Wennst Mitglied wirst, dann spiele ich mit", hatte ihm der damalige Vorsitzende Helmut Kauper angeboten. "So kam man vor vier Jahrzehnten zur Kameradschaft", meinte Koch.

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