Kirchenlaibacher Erstkommunikanten sollen keine Angst vor Stürmen des Lebens haben

Es war für 13 Mädchen und Buben der Pfarreiengemeinschaft Kirchenlaibach-Mockersdorf eine lange Vorbereitung auf ihre Heilige Kommunion. Am Sonntag, 27. Juni und 4. Juli, jeweils 10.30 Uhr, dürfen sie erstmals an den Tisch des Herrn treten.

Maresa Jehring, Swamy Longo, Ben Kottwitz, Fabian Busch, Emanuele Saponaro, Jonah Micklisch, Niklas Prechtl, Jasmin Selmi, Maik-Leon Schmidt und Aven Paez (von links) erhalten in der Dreifaltigkeitskirche in diesem Jahr erstmals aus den Händen von Pfarrer Sven Grillmeier (Mitte) die Heilige Kommunion.
von Autor HAIProfil

Es war für 13 Mädchen und Buben der Pfarreiengemeinschaft Kirchenlaibach-Mockersdorf eine lange Vorbereitung auf ihre Heilige Kommunion. An den Sonntagen 27. Juni und 4. Juli um jeweils 10.30 Uhr dürfen sie erstmals an den Tisch des Herrn treten. Beim Familiengottesdienst am Sonntag wurden sie eingekleidet.

Noch lässt Corona keine große Feier der Erstkommunion zu. Getrennte Gottesdienste sind weiter erforderlich, auch um Angehörigen genügend Plätze anzubieten zu können. "Eigentlich ist der Tag der Erstkommunion ein Festtag der ganzen Pfarreiengemeinschaft", meint Pfarrer Sven Grillmeier. "Die Kinder und ihre Familien sollen erleben, dass unsere Pfarrgemeinden aus vielen verschiedenen Menschen und Gruppen bestehen und lebendig ist." Aufgrund des beschränkten Platzangebotes in der Pfarrkirche Kirchenlaibach werden die Gläubigen gebeten, die Vorabendmesse in Kirchenlaibach oder die Sonntagsmesse in Mockersdorf mitzufeiern.

Eva Horn aus Plössen, Violetta Veigl aus Ramlesreuth und Alina Walter aus Lämmershof haben bereits in der St.-Michaels-Kirche in Mockersdorf die erste Heilige Kommunion empfangen (wir berichteten). Für jeweils fünf Kommunionkinder ist es dann an den beiden nächsten Sonntagen in der Kirchenlaibacher Dreifaltigkeitskirche so weit. Sie alle hat Pfarrer Grillmeier der Gemeinde namentlich vorgestellt. Pastoralreferent Robert Schultes heftete dabei die Namen an ein Boot auf ruhiger hoher See, das die Kinder anknüpfend an die Seenotrettung der Jünger durch Jesus im Lukas-Evangelium gemalt hatten. Mit der Kommunion erübrige sich jede Angst vor den Stürmen des Lebens, so wie die Jünger auf dem See Genezareth Angst vor dem Sturm auf den Meer gehabt hätten, erklärte Grillmeier in seiner Predigt. So wie seinen Jüngern sage Jesus auch den Kindern zu, in ihrem Leben immer da zu sein.

Als Zeichen der abgeschlossenen Vorbereitung überreichte Grillmeier den Kommunionkindern das Kommunionkleid. Am Ende bekamen alle Kinder und Gottesdienstbesucher eine Faltanleitung für ein Schiffchen und das passende Papier dazu, bedruckt mit dem Satz aus dem Evangelium "Habt ihr kein Vertrauen?". Im Vorbereitungsteam waren Simone Bäß, Maria Busch, Robert Schultes und Wolfgang Hübner.

Der jeweilige Festtag wird mit einer Dankandacht enden. Am Montag, 5. Juli, starten die dies- und letztjährigen Erstkommunionkinder zum Ausflug nach Regensburg. Nach einer Messe in der Kirche St. Kassian und einem Besuch am Grab des Diözesanpatrons, des heiligen Wolfgang, dürfen die Ausflügler unter Leitung von Pfarrer Grillmeier und Pastoralreferent Schultes die historische Altstadt unsicher machen. Eine kindgerechte Führung durch den Dom steht mit auf dem Programm. Der Ausflug endet mit einem Essen im Spitalgarten. Der nächste Familiengottesdienst ist im Pfarrgarten Ende Juli.

 

 

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.