Neue Schulden nicht zu vermeiden

Kaum sind die alten Verbindlichkeiten weitgehend abgebaut, stehen dem TSV Kirchenlaibach neue Schulden ins Haus. Doch die sind unausweichlich.

Sie gehören die nächsten zwei Jahre dem TSV-Vorstand an: Stefan Koch, Christian Müller, Frank Meyer, Ingrid Sendelbeck, Rüdiger Kastl und Vorsitzender Manfred Porsch (von rechts).
von Autor HAIProfil

Das Sportheim des TSV Kirchenlaibach ist in die Jahre gekommen und muss generalsaniert und umgebaut werden. Der mit 950 Mitgliedern größte Verein in der Großgemeinde kann jedoch das Projekt zuversichtlich angehen, steht doch ein treuer und aktiver Helferkreis um Fußball-Abteilungsleiter Werner Knappe Gewehr bei Fuß.

Wie die Bilanz in der Jahreshauptversammlung zeigte, sind durch eine konsequent sparsame und umsichtige Haushaltspolitik Ausgaben weiter minimiert und Einnahmen maximiert worden. Dadurch konnte der Schuldenberg der vergangenen Jahrzehnte weitgehend abgebaut werden, wie Kassiererin Ingrid Sendelbeck mit einem beeindruckenden Zahlenwerk belegte. "Die Einnahmen aus eigenen Veranstaltungen sind dringend nötig, um die laufenden Ausgaben im Wirtschaftsbetrieb zu stemmen und die Leistungsfähigkeit des Vereins zu erhalten."

In Rekordzeit waren die Teilneuwahlen abgehakt. Seit 1982 wählt der TSV den Vorstand geteilt, um nicht in die Situation zu kommen, dass der Verein einmal ohne Führung dasteht. Die Mitglieder bestätigten Manfred Porsch als Vorsitzenden, der seit 2003 im Amt ist. Daniel Kaufmann löst als Kassierer Ingrid Sendelbeck ab, die ins zweite Glied rückt. Den Schüler- und Jugendfußball betreut künftig in Personalunion Christian Müller aus Immenreuth. Schachabteilungsleiter bleibt Stefan Koch. Rüdiger Kastl rückt zusätzlich in den Ausschuss ein. Neue Kassenprüfer sind Carola Pfau und Frank Meyer.

Zuvor hatte der Vorsitzende von einem lebendigen und aktiven Verein mit einem vielseitigen und ausgewogenen Sport- und gesellschaftlichen Veranstaltungsangebot gesprochen. Neben vielen Hallensportveranstaltungen gebe es in elf Abteilungen eine breite Palette an sportlichen Tätigkeiten für alle Altersgruppen. Die Basis für eine erfolgreiche Zukunft des Vereins aber liege in einer erfolgreichen Nachwuchsarbeit. Durch das gute Einvernehmen mit dem ASV Haidenaab und SV Seybothenreuth sei hierfür der Grundstein gelegt. Der Wettbewerb um die Kinder und Jugendliche habe zugenommen, erklärte Porsch, da deren Zahl weniger und die Interessen und Angebote vielfältiger geworden seien. Mit Ideenreichtum, Investitionen und Engagement werde gegengesteuert. Die Spielgemeinschaften von der D- bis zur A-Jugend gewährleisteten, dass talentierte Spieler gehalten werden können. Entsprechend groß war sein Dank an die Vorstandsmitglieder, Betreuer, Trainer und Eltern.

Von der ersten Herrenfußballmannschaft in der Bezirksliga Oberfranken Ost um Werner Knappe und Sebastian Höreth wünschte er sich zu Saisonende einen einstelligen Tabellenplatz. Die Reserve mit ihrem neuen Trainer Rudi Weber hält sich aktuell mit 27 Punkten auf einem gut fünf Platz in der A-Klasse.

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