(bkr) Großeinsatz von rund 150 Rettungskräften am Donnerstagnachmittag in der Geschwister-Scholl-Straße: Aufmerksame Nachbarn bemerkten in einem Nebengebäude eines Wohnhauses eine Rauchentwicklung. Der Dachstuhl brannte.
Gegen 16.15 Uhr wurde aufgrund der engen Bebauung Großalarm ausgelöst. Neben der örtlichen Feuerwehr waren die Wehren aus Speichersdorf, Wirbenz, Windischenlaibach, Benk, Creußen, Plankenfels, Kirchenbirkig, Seybothenreuth, Kemnath und Weidenberg - die beiden letzteren jeweils mit der Drehleiter - mit zusammen etwa 150 Rettungskräften im Einsatz. Der Gerätewagen Atemschutz aus Bayreuth wurde angefordert, ebenso der Abrollcontainer aus Waischenfeld. Das THW Pegnitz war ebenfalls vor Ort. Den Einsatz leitete Thomas Hartmann, der Kommandant der Feuerwehr Kirchenlaibach.
Nicht nur Löschwasser benötigten die Wehren bei der großen Hitze - Trinkwasser war bei über 30 Grad im Schatten ebenso gefragt. Vier Brandschützer mussten bedingt durch Hitzeprobleme ambulant versorgt werden. Dies galt ebenso für vier An- und Bewohner des Hauses, die Rauch eingeatmet hatten.
Um sie kümmerten sich der Notarzt aus Kemnath und das BRK, das mit insgesamt vier Rettungs- und Krankenwagen aus Bayreuth und Erbendorf nach Kirchenlaibach geeilt war, wie die Integrierte Leitstelle Bayreuth-Kulmbach mitteilte. Mit am Brandort war nicht zuletzt Pfarrer Sven Grillmeier in seiner Eigenschaft als Notfallseelsorger.
Die Brandursache sei noch unklar, so die Auskunft der Beamten der Polizeiinspektion Bayreuth-Land vor Ort. Die Kriminalpolizei wurde zur Ermittlung der Ursache eingeschaltet. Vermutet wird ein technischer Defekt der auf dem Dach angebrachten Solaranlage. Die Polizei schätzt den Schaden auf 50.000 Euro.
Kirchenlaibach bei Speichersdorf
26.07.2018 - 21:43 Uhr
Rauch dringt aus Dach
von Bernhard Kreuzer
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