Schießsportler beste Werber

Die Investitionen zahlen sich aus. Erneut hat der Soldaten- und Kameradschaftsverein Kirchenlaibach für die Schießsparte erhebliche Summen in die Hand genommen und dieses Mal in die Anschaffung vereinseigener Waffen investiert.

Schießwart Andreas Hummer ehrt mit Franz und Gerd Zetlmeisl sowie Marcus Köppel (von rechts) die besten Schützen bei der Vereinsmeisterschaft mit dem KK-Gewehr.
von Autor HAIProfil

Vor allem bei der Mitgliederstruktur sorgt das Sportschießen für eine gute Mischung aus Jung und Alt, wie in der Jahreshauptversammlung zu hören war. Vor über zehn Jahren von Heinz Semba, Ernst Ziegler und Georg Hösl aus der Taufe gehoben, hat sich die Gruppe zum Herzstück der Kameradschaft entwickelt. Schon 2008 hatte die Mannschaft für Aufsehen gesorgt. Erstmals war es gelungen, beim Schießen des Kreisverbandes Kemnath in die Pokalränge vorzudringen. Mit der Kleinkaliberpistole belegten die Kirchenlaibacher den dritten Platz.

Bis 2018 leitete Schießwart Georg Hösl die Schießsportgruppe und organisierte den -betrieb. Inzwischen betreut stellvertretender Vorsitzender Andreas Hummer aktuell 24 Schützen, die monatlich auf der Schießanlage des Immenreuther Schützenvereins trainieren. Der 35-Jährige lobte die regelmäßige Teilnahme von durchschnittlich zehn bis 15 Mitgliedern. Für 21. März, 19 Uhr, kündigte er das nächste Pistolenschießen in Immenreuth an.

Mit zwei Pistolen vom Typ Walther GSP Expert cal. .22lr hat die Kameradschaft begonnen, ihr eigenes Waffenarsenal aufzubauen. "Der Schießbetrieb und die Anschaffungen haben zu weiteren Mitgliederzugängen geführt", resümierte Hummer. Vor allem der Nachwuchs um Nino Hartmann und Jannis Schirmer sei mit Feuer und Flamme dabei. "Die Investitionen sind langfristig angelegtes Kapital", waren sich auch Vorsitzender Marcus Köppel und Kreisvorsitzender Thomas Semba einig. Ohne die Schießsportgruppe und die Investitionen hätte des 2018 keine vier neuen Mitglieder gegeben.

Dabei kann die Schießsportgruppe beachtliche Leistungen vorweisen. An zwei Abenden suchte die Kameradschaft auf der Schießsportanlage in Immenreuth ihre Vereinsmeister KK-Pistole und KK-Gewehr. Erstmals sicherten sich die gleichen Schützen den Meister- und Vizemeistertitel in beiden Disziplinen. Beim KK-Gewehrschießen (stehend, liegend, kniend) belegte Franz Zetlmeisl (165 Ringen) Platz eins, gefolgt von Gerd Zetlmeisl (151) und Marcus Köppel (137). Beim KK-Pistolenschießen mit 17 Teilnehmern siegten ebenfalls Franz Zetlmeisl (254) und Gerd Zetlmeisl (243). Auf den dritten Platz kam Lars Lutschinger (242). Die Schlusslichtwurst ging in beiden Wettbewerben an Norbert Kaufmann.

Nach zwölf Jahren hat ein gemeinsamer Schießwettbewerb mit dem Patenverein, der Krieger- und Soldatenkameradschaft Immenreuth, 2018 eine Neuauflage erfahren. Der damit verbundene gesellige Abend entschädigte für die "Niederlage" der Kirchenlaibacher. Wie der Immenreuther Ludwig Melzner betonte, sei ihm an einer Fortsetzung dieser Veranstaltung gelegen. "Die Auftaktveranstaltung 2018 schreit regelrecht danach, eine Traditionsveranstaltung daraus zu machen." Dabei könnte auch mit hochmodernen Waffe wie dem Scharfschützengewehr der Bundeswehr G28 geschossen werden. Georg Hösl sprach ebenfalls von einem besonderen Erlebnis. Der Wettbewerb sei eine gute Gelegenheit, die Partnerschaft weiter zu pflegen. Er sagte auch prompt für November 2019 einen Fortsetzung des Vergleichsschießens zu.

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