17.07.2019 - 13:25 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Mit dem Boot zur Isola Bella

Inseln, jahrhundertealte wertvolle Kunstwerke und viel Wasser: Drei oberitalienische Seen sind das Ziel des fünftägigen Ausflugs der Wanderfreunde Kirchenthumbach - der Lago Maggiore, der Luganer See und der Comer See.

von Externer BeitragProfil

Am Anreisetag wurde ein kurzer Stopp im Haupt- und Residenzort Vaduz des Fürstentums Lichtenstein eingelegt und später in Baveno am Westufer des Lago Maggiore wurde das Quartier im Hotel „Residence die Fiore“ bezogen. An den folgenden drei Tagen erkundete die Gruppe zusammen mit Reiseleiterin Pia die Region.

Der Lago Maggiore mit seinen berühmten Borromäischen Inseln ist der zweitgrößte See Italiens und gehört zu 20 Prozent zur Schweiz. Gleich am Morgen ging es mit dem Boot von Stresa aus zur schönsten der Borromäischen Inseln, der Isola Bella. Ein Besichtigung des Palazzo Borromeo und seiner Gärten - Schmuckstücke barocker Kunst - war Pflicht. Weiter ging es zur zweiten Insel, der Isola die Pescatori, deren Einwohner vom Fischfang und Tourismus leben. Ein Stadtrundgang durch Stresa beendete die Tour.

Am folgenden Tag ging es mit Pia auf eine Drei-Seen-Rundfahrt. In Como besuchten die Oberpfälzer zudem den bekannten Dom mit seinen reichhaltigen Kunstwerken, und auch Lugano am Luganer See in der Schweiz wurde ein Besuch abgestattet. Der Ortasee, der „kleine Bruder“ des Lago Maggiore am südlichen Ufer und die dazugehörige Ortschaft waren die Ziele am dritten Tag. Über Orta erhebt sich der etwa 90 Meter höhere Sacro Monte d’Orta, auf dem sich ein Kalvarienberg mit 20 Kapellen zu Ehren des heiligen Franz von Assisi befindet.

Nach einem Rundgang durch die mittelalterliche Ortschaft Orta San Giulio steuerten die Reisenden mit einem Boot die Isola San Giulio an. Auf dieser befindet sich das Kloster Mater Ecclesiae, eine Benediktinerinnen-Abtei mit der Basilika San Giulio. In der frühchristlichen Kirche befindet sich ein wertvoller Ambo aus grünem Serpentinmarmor aus Oira, der von vier älteren Säulen getragen wird. Er stellt ein Meisterwerk der romanischen Bildhauerei des zwölften Jahrhunderts dar. In der Krypta wird die Theke mit den Gebeinen des heiligen Julius, des Gründers der Basilika, aufbewahrt. Weitere Zeugnisse stellen die Fresken an den Wänden der Seitenschiffe und an den Pfeilern dar.

Mit dem Bus ging es zurück zum Besuch eines Weinkellers, wo die Gruppe auch Wein und andere Spezialitäten aus Italien erwerben konnte. Mit vielen schönen Eindrücken im Gepäck kehrten die Wanderfreunde mit Busfahrer Siggi nach einer sicheren Fahrt zurück in die Heimat.

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