21.01.2019 - 16:03 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Drei Interessenten an der Angel

Der erste Teil des neuen Gewerbegebiets "Weiherwiesen II" ist erschlossen. Jetzt fehlen nur noch Firmen, die sich dort niederlassen wollen. Ein paar Interessenten hat Bürgermeister Jürgen Kürzinger auch schon gefunden.

Noch stehen hier keine Firmengebäude. Es gibt aber schon Anfragen zu den Parzellen im neuen Kirchenthumbacher Gewerbegebiet.
von Anne Spitaler Kontakt Profil

Der Kirchenthumbacher Rathauschef steht aktuell mit drei Unternehmen aus der Region in Kontakt, die erweitern möchten und sich für Parzellen interessieren. Eine ist sogar schon verkauft, berichtet Kürzinger. Allerdings sei derzeit nicht absehbar, wann das Unternehmen mit dem Bau startet. "Derjenige wollte eigentlich schon beginnen und lässt es momentan brachliegen", sagt er. Mehr will er dazu nicht sagen. Einen Bauzwang gibt es - anders wie beim neuen Baugebiet "Sandbrunnen IV" - jedoch nicht.

Der Bürgermeister ist trotzdem froh darüber, dass schon eine Parzelle verkauft wurde, denn er weiß, dass Flächen in einem Gewerbegebiet "nicht weggehen wie warme Semmeln". Auch wenn das Gebiet eine gute Lage habe - Anbindung an die B 470 sowie die Autobahnen Berlin-München sowie Hof-Regensburg in der Nähe - könne es schon noch eine Weile dauern, bis alle Parzellen verkauft sind. Mit einer Weile meint Kürzinger mindestens drei bis vier Jahre. "Aber wir sind zufrieden, dass wir was anbieten können", sagt er. Seit 2014 sei das nicht mehr der Fall gewesen. "Wir hatten nichts zur Verfügung." Besonders wegen größeren Flächen erhält die Marktgemeinde jetzt immer wieder Anfragen, und die kann sie nun bieten. Die Parzellen variieren laut Kürzinger zwischen 1500 und 8000 Quadratmeter. Pro voll erschlossenem Quadratmeter verlangt die Marktgemeinde 25,97 Euro. "Wasser, Abwasser und Zuwegung zum Gelände sind fertig. Die letzten Abrechnungen haben wir hinter uns und können nun mit einem fixen Preis reingehen", erklärt der Bürgermeister dazu.

Und es soll nicht bei der 51 800-Quadratmeter-Fläche bleiben. Die Marktgemeinde möchte in absehbarer Zeit noch die obere Hälfte des Gebiets erschließen - das sind dann weitere 6 Hektar. Bislang seien diese noch außen vor gelassen worden, weil es Probleme mit einer zu tief hängenden Leitung gebe. Um diese will sich die Marktgemeinde noch kümmern und dann sei der Weg frei für noch mehr Firmen-Ansiedlungen in Kirchenthumbach.

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