16.07.2020 - 14:22 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Firma Kollmer zeichnet langjährige Mitarbeiter aus

Die Firma Kollmer Bohr- und Tiefbauunternehmen kann sich auf ihre treuen Mitarbeiter verlassen. Einige der langjährigen Angestellten wurden nun ausgezeichnet. Wegen Corona fand dies aber nur in kleinem Kreis statt.

Einige Mitarbeiter halten der Firma Kollmer in Kirchenthumbach seit vielen Jahren die Treue. Dafür nehmen die langjährigen Kollegen nun Auszeichnungen entgegen.
von Fritz FürkProfil

Stefan Kohl, Geschäftsführer der Firma Kollmer Bohr- und Tiefbauunternehmen, zeigte sich optimistisch. Kein Wunder, immerhin wurden langjährige Mitarbeiter gewürdigt. Wegen des Coronavirus fand die Ehrung im kleinen Kreis im historischen Hinterhof der Firmenzentrale am Marktplatz statt. Ausgezeichnet wurden Mitarbeiter für 25, 20 und 10 Jahre Betriebszugehörigkeit. Ein Kollege wurde außerdem in den Ruhestand verabschiedet. Kohl sagte, bei es bei Anlässen wie diesem eine Selbstverständlichkeit sei, sich als Firma für die hervorragenden Leistungen der Mitarbeiter zu bedanken.

Silber und Gold für Betriebsjubilare

Im Laufe der Jahre, in denen er die Freude hatte, mit den Jubilaren zusammenzuarbeiten, habe er immer wieder feststellen können, wie angenehm es sei, so zuverlässige Kollegen zu haben. Diese außergewöhnlich gute Zusammenarbeit sei für ihn allererste Sahne. "Vielen Dank für alle diese Jahre, die hinter uns liegen und ich hoffe, dass noch viele gemeinsame Jahre in der Firma Kollmer vor uns liegen," betonte Kohl.

Nicht unerwähnt ließ der Redner, auch wenn uns ein Virus aus China heimgesucht hat und die Stimmung in letzter Zeit am Bau etwas eingebüßt hat, so sei er doch guter Dinge, dass man noch viele Jahre miteinander arbeiten und auch feiern könne.

Dem Chef blieb es vorbehalten, sieben Mitarbeiter für langjährige Dienstzeiten auszuzeichnen und ein Präsent überreichen. Mutter Margit und Schwester Franziska halfen ihm dabei. Auf 25 Jahre Betriebszugehörigkeit blicken Buchhalterin Andrea Kohl, Polier Johann Schmid und Gerhard Diertl von der Bauabteilung zurück. Seit 20 Jahren ist Spülbohrer Jürgen Deichmann bei der Firma, ebenso der Tiefladerfahrer Markus Kroher. Lena Küpferling, Mitarbeiterin in der Bauabteilung, und Facharbeiter Daniel Düllstädt halten der Firma Kollmer seit zehn Jahren die Treue. Seniorenchef Martin Kohl bekam den Rentnerkrug des Unternehmens mit der Gravur "32 Jahre plus X" überreicht. In den Ruhestand verabschiedet wurde Heinz Raps, der fast 19 Jahre lang ein Kollmerianer war.

Info:

Die Firma Kollmer Bohr- und Tiefbau wurde 1948 von Hermann Kollmer als Spreng- und Bohrunternehmen in Drachselsried gegründet und ist heute im Besitz der Familie Kohl (Kirchenthumbach). Seniorchef Martin Kohl kaufte das Unternehmen 1988, 1993 wurde die Firmenzentrale nach Kirchenthumbach verlegt. Seit dem ist Grafenried eine Niederlassung, die mit der Firma gewachsen ist. Man hat die Wurzeln im Bayerischen Wald nicht vergessen. Im Jahr 2008 wurde Stephan Kohl Mitgesellschafter und Geschäftsführer und führt zusammen mit seinem Vater Martin das Unternehmen. Die Entwicklung in über 30 Jahren spricht für sich: Als der jetzige Seniorenchef Martin Kohl 1988 die Firma übernahm, standen zwölf Mitarbeiter auf der Lohn- und Gehaltsliste. Heute zählt der Betrieb fast 200 Beschäftigte.

Das Bauunternehmen ist ein echtes Familienunternehmen, das Tradition und Moderne gleichermaßen verkörpert. Mit den Leitungsbauprojekten ist die Firma überwiegend im süddeutschen Raum unterwegs. Neben den Schwerpunkten Kabeltiefbau und Kabelmontage für Telekommunikation, Stromversorger sowie Nah- und Fernwärmeleitungen wird auch in den Bereichen Gas, Kanal und Wasser gearbeitet. Spezialgebiet ist die grabenlose Verlegung von Leitungen mit Spül- oder Pressbohrungen bzw. mit Verlegepflug oder Grabenfräsen. Die Projekte sind vor allem in den Ballungszentren Frankfurt, München und Stuttgart. In der Oberpfalz, Niederbayern und Franken ist ein Schwerpunkt seit einigen Jahren der Breitbandausbau für leistungsfähiges Internet auf dem flachen Land, was gerade in Coronazeiten Priorität bekommen hat. (ü)

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