04.03.2019 - 13:36 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Gegen ausbeuterische Kinderarbeit in Indien

Katholischer Frauenbund startet am Aschermittwoch Solibrot-Aktion.

von WMIProfil

Die Zweigvereine Schlammersdorf und Kirchenthumbach des Katholischen Frauenbundes (KDFB) unterstützen erneut die Solibrot-Aktion, die der KDFB-Bundesverband und Misereor, das katholische Hilfswerk zur Entwicklungszusammenarbeit, gemeinsam während der Fastenzeit bundesweit veranstalten. In diesem Jahr steht diese unter dem Motto „Heute schon die Welt verändert?“.

Bundesweit haben sich viele Bäckereien bereit erklärt, während der Fastenzeit ein sogenanntes Solibrot zu verkaufen. Die beiden Frauenbund-Zweigvereine freuen sich, dass die Bäckerei Heitzer wieder sofort die Teilnahme an der Aktion zugesagt hat. So werden Solibrote von Aschermittwoch, 6. März, bis Karsamstag, 20. April, in Schlammersdorf sowie in den Filialen Kirchenthumbach und Eschenbach mit einem Benefizanteil - einer Spende - von 50 Cent pro Brot verkauft. Der Frauenbund weist darauf hin, dass auch beim Kauf eines anderen Brotes ein Obulus in die extra bereitgestellten Spendenboxen geworfen werden darf.

Mit der Aktion stellen sich Katholischer Frauenbund und Misereor diesmal an die Seite von Kindern in Indien, die unter unmenschlichen Verhältnissen in Steinbrüchen, für die Schmuckindustrie oder auf Müllhalden arbeiten müssen, um den Lebensunterhalt der Familie zu sichern. Ziel der Solibrot-Aktion ist es, dazu beizutragen, dass sich die Lebenssituation dieser Kinder und ihrer Familien verbessert, dass sie Alternativen zur Kinderarbeit aufgezeigt bekommen sowie Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung erhalten. Nur durch die ganzheitliche Verbesserung der Lebensumstände kann verhindert werden, dass indische Kinder zur Arbeit gezwungen werden.

Am Aschermittwoch nach dem Abendgottesdienst verkaufen Mitglieder des Frauenbundes in Schlammersdorf und in Kirchenthumbach die ersten Brote zum Preis von 2,50 Euro. „Machen auch Sie mit! Wir freuen uns über Ihre Unterstützung“, lautet ihre Aufforderung.

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