19.07.2019 - 11:19 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

"Hilfe für Anja e.V.": 50.000 Spender sind erreicht

Es ist ein Meilenstein für den Verein und Vorsitzenden Michael Sporrer. Christine Ertl aus Höfen ist die 50.000. Spenderin, die sich typisieren lässt.

Christine Ertl aus Höfen gibt als 50.000. Spenderin bei einer Typisierung des Vereins "Hilfe für Anja" ihre Probe ab. Vorsitzender Michael Sporrer freut sich über den Meilenstein.
von Autor RFÜProfil

Christine Ertl aus Höfen gibt als 50.000. Spenderin ihre Probe ab und hat sich entschieden, sich der weltweiten Datenbank im Auftrag von "Hilfe für Anja e.V." zur Verfügung zu stellen  Die 50.000 Spender sind in vier Datenbanken verteilt (KMSZ, Netzwerk Hoffnung, AKB und DKMS).

"Die Typisierungsaktion in Betzenstein, bei der 1.069 neue Spender aufgenommen werden konnten, wird noch lange in Erinnerung bleiben", sagte Michael Sporrer, der Vorsitzende des Vereins. In der Region um Kirchenthumbach sei schon ein großer Teil registriert, im oberfränkischen Betzenstein mussten die letzten Tropfen aus der Zitrone gepresst werden, um erfolgreich zu sein.

Es sei vier Wochen vor dem Termin eine unglaublich aufwendige Arbeit gewesen, aber am Ende des Tages habe sich der Aufwand wieder einmal gelohnt. Man bekomme auch ein Gespür dafür, ob die Aktion ein "Reißer" wird oder nicht und wenn man merke, dass es kritisch werde, müsse man eben noch ein wenig Gas geben und noch eine Idee zünden. Man dürfe auch keine Angst vor der Arbeit haben, sei es, wenn man mal 300 Mails an verschiedene Firmen schreiben müsse, mit der Bitte um Unterstützung. Diese Arbeit sehe keiner und werde auch nicht anerkannt. "Aber das ist überall so, wer im Ehrenamt tätig ist, kennt das", erklärte Sporrer.

"Und irgendwann geht die Tür auf, Christine Ertl kommt rein, und gibt als Spender Nummer 50.000 ihre Probe ab. In diesem Moment ist alles vergessen." Man könnte die Welt umarmen, der große Meilenstein, den man sich nicht in den kühnsten Träumen vor 19 Jahren erahnen konnte, sei erreicht. Ans Aufhören denke man schon gelegentlich, aber dann komme der dankbare Händedruck wieder in Erinnerung oder die stille Umarmung der verängstigen Eltern oder ein Lächeln eines Kindes, schwärmt der Vorsitzende.

Auch weitere Aktionen sind bereits geplant. Zum Beispiel am 20. Juli in Auerbach, am 11. August in Neunaigen, am 1. September in Ranna, oder am 6. September in Nürnberg. Und zwischendurch wartet der Verein noch sehnsüchtig auf Post aus München, um vielleicht doch noch bei der BR-Radltour typisieren zu dürfen.

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