31.08.2020 - 10:04 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Jagdgenossen und Pächter zufrieden

Die Jagdgenossenschaft Kirchenthumbach trafen sich zur Jahreshauptversammlung - Corona bedingt aber unter anderen Bedingungen als sonst. Diesmal fand die Versammlung in der Schulturnhalle und mit Sicherheitsabstand statt.

Corona bedingt herrschen in der Jagdversammlung der Jagdgenossenschaft Kirchenthumbach andere Rahmenbedingungen. Die Versammlung findet diesmal in der Turnhalle statt.
von Petra LettnerProfil

Wegen des Coronavirus fand die Jahreshauptversammlung der Jagdgenossenschaft diesmal in der Schulturnhalle und mit genügend Abstand zueinander statt. Nachdem Schriftführer Josef Schreglmann die Niederschrift verlesen hatte, ging Vorsitzender Christian Pschierer in seinem Bericht auf die Tätigkeiten der Jagdgenossen ein. Es gab drei Vorstandssitzungen, bei denen Schottereinbau, Grabenpflegearbeiten, das Freischneiden der Wege sowie das geplante Kernwegenetz besprochen wurden. Sein Dank ging an die Gemeinde für den jährlichen Zuschuss und an die Landwirte, die sich wieder aktiv daran beteiligten. Des weiteren wurde der Datenschutzbeauftragte extern an die Gemeinde übertragen. Diese Aufgabe übernimmt Matthias Kroher. Die Auszahlung des Jagdpachtschillings wurde auf e-Banking umgestellt. Unter enormen Zeitaufwand wurden die Daten überprüft und dazu das Jagdkataster auf den neuesten Stand gebracht.

Kassier Reinhard Schneider verlas den Kassenbericht und bat die Mitglieder, Änderungen der Kontonummer unverzüglich mitzuteilen. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm eine ordentliche Kassenführung und der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Für die Verwendung des Jagdpachtschillings hatte der Vorstand folgenden Vorschlag: Das Kinderhaus Sankt Elisabeth erhält eine Spende von 500 Euro, zudem werden 4,50 Euro pro Hektar an die Jagdgenossen ausbezahlt. Der Rest von 2,50 Euro pro Hektar ist für Wegebau mit Basaltschotter vorgesehen. Bei 20 anwesenden Jagdgenossen stimmten 18 dafür. Bürgermeister Jürgen Kürzinger dankte in seinem Grußwort den Jagdgenossen für ihr Engagement und sicherte die Unterstützung der Gemeinde zu.

Pächter Anton Ackermann stellte einen Antrag auf zwölf Jahre Pachtverlängerung. Aus Sicht des Vorstands würden sie gerne die Laufzeit der drei Pachtverträge auf eine gleiche Fälligkeit bringen. Da der letzte Pachtvertrag der Jagdpächter bis zum 30. März 2026 läuft, lautete die Beschlussvorlage, den Vertrag von Jäger Ackermann für den Bogen 1 bis dahin zu verlängern. Mit 18 Ja-Stimmen wurde die Pachtverlängerung genehmigt.

Die Jagdpächter Norbert Deitzer, Christian Kleindienst und Anton Ackermann gaben einen Überblick auf die Abschlussquoten im vergangenen Jahr. Hier waren neben Rehwild hauptsächlich Wildschweine dabei. Schwarzkittel verursachten insgesamt drei größere Schäden, die aber gemeinsam geklärt werden konnten. Die Pächter bedankten sich bei den Jagdgenossen für die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit.

Jagdvorstand Christian Pschierer leitet die Versammlung in der Schulturnhalle. Rückblickend sind die Jagdgenossen sowie die Pächter mit dem abgelaufenen Jahr zufrieden.
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