09.08.2018 - 17:10 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Dem Kalk auf der Spur

Über 100 Jahre lang, von 1907 bis 2010, war die Firma Prüschenk ein leistungsfähiges Unternehmen der Kalkindustrie. Einige Mitglieder des Kulturkreises Kirchenthumbach sind derzeit dabei, ihre Geschichte aufzuarbeiten.

"Schaufensterl" im August und September.
von Autor RFÜProfil

(ü) Die Vorbereitungen für die Präsentation der umfangreichen Recherchen laufen auf Hochtouren. So lautet das Thema des "Schaufensterls" für die Monate August und September "Kalk in Kirchenthumbach".

Bildlich und textlich wird der Weg des Kalksteins dokumentiert: vom Steinbruch in Ernstfeld zu den Brennöfen am Pröller und weiter zur Kalkmühle beim Bahnhof, wo der Kalk abgesackt oder lose in Eisenbahnwaggons zu Kunden im gesamten Bundesgebiet transportiert wurde. Interessant sind die alten Fotos, die nicht nur die Betriebsanlagen zeigen, sondern auch die Menschen, die für ihren Lohn hart arbeiten mussten. Martin Kohl ist es zu verdanken, dass die alte Feldbahn wieder aktiviert werden konnte. Auch der "Bockl", der die Kalksteine von Ernstfeld zu den Brennöfen und zur Kalkmühle transportiert hat, kann am 9. September bestaunt werden. Die Veranstaltung am Tag des offenen Denkmals beginnt um 14 Uhr im Nußsteinhaus. Von dort aus geht es mit Privatautos zum Steinbruch, zum Brennofen und dann zum Werk beim ehemaligen Bahnhof. Die Exkursion endet im Nußsteinhaus, wo auch die Fossilienausstellung besichtigt und Schautafeln bestaunt werden können. Der Kulturkreis als Veranstalter wird Kaffee und Kuchen anbieten.

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