(lep) Alles ist präpariert, Spaten stehen bereit. Dem symbolischen Akt des Spatenstiches für das Gewerbegebiet "Weiherwiesen II" bei Kirchenthumbach steht nichts mehr im Weg. Beherzt greifen Vertreter von Firmen und Gemeinde zum Spaten. Der Anfangist gemacht.
Über vier Jahre Planungsphase gingen voraus. Die Fertigstellung des Flächennutzungsplanes sowie die Berücksichtigung der vielen Vorgaben der Behörden im Planungsverfahren haben viel Zeit in Anspruch genommen. Nun kann dieses große Projekt, in das die Marktgemeinde 1,3 Millionen Euro investiert, begonnen werden.
Die komplexen Maßnahmen beziehen sich auf eine Fläche von insgesamt 11 Hektar am südlichen Ortsrand von Kirchenthumbach in verkehrsgünstiger Lage. Derzeit werden im Bauabschnitt II 51 800 Quadratmeter zur Verfügung gestellt. In einem weiteren Bauabschnitt sollen 58 600 Quadratmeter folgen.
Die Anbindung erfolgt über die Kreisstraße NEW 45 zur Bundesstraße B 470, die wiederum direkt zu den Autobahnen Berlin-München (circa 20 Kilometer) und Hof-Regensburg (circa 37 Kilometer) führt. Die einzelnen Grundstücke, deren Größe noch frei wählbar ist, werden durch eine Ringstraße erschlossen. Derzeit werden die Regen- und Schmutzwasserkanäle gelegt. Für das anfallende Niederschlagswasser muss ein neues Regenrückhaltebecken gebaut werden.
Des Weiteren werden die Versorgungsleitungen von Bayernwerk und Telekom ins Baugebiet geführt und ein Teil des Straßenkoffers vorab ausgehoben. Ein Glasfaserkabel der Telekom ist bereits bis zum Gewerbegebiet "Weiherwiesen I" vorhanden.
Die Planung erfolgte durch das Architektur- und Ingenieurbüro Wolfgang Schultes in Grafenwöhr. Die ausführende Firma Richard Schulz Tiefbau mit Niederlassung in Pfreimd rechnet mit der Fertigstellung bis zum Herbst. Bürgermeister Jürgen Kürzinger und der Gemeinderat wünschen sich für das neue Gewerbegebiet, dass sich produzierende Unternehmen niederlassen und so Arbeitsplätze geschaffen werden. Einige Betriebe haben bereits Interesse bekundet. Noch gibt es aber freie Flächen.













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