In einem Gespräch mit Redakteur Martin Staffe blickt die zukünftige CSU-Landtagsabgeordnete a. D. noch einmal kurz auf die zehn Jahre im Maximilianeum zurück.
ONETZ: Wie haben Ihre letzten Tage in München ausgesehen?
Petra Dettenhöfer: Am 26. September tagte noch einmal die CSU-Fraktion, einen Tag später der Haushaltsausschuss, bei dem ich Mitglied war. Und schon am 28. September folgte die letzte Plenarsitzung, in der ein Zwischenausschuss bestellt wurde, der bis zur Konstituierung des neuen Landtags bei Bedarf zusammenkommt. Da bin ich noch einmal stellvertretendes Mitglied.
ONETZ: Gab es eine offizielle Verabschiedung?
Petra Dettenhöfer: Nein, offiziell wurde ich noch nicht verabschiedet. Insgesamt hören 39 Abgeordnete auf, das sind relativ viele. Deshalb lag eine kleine Broschüre mit deren Namen aus. Landtagspräsidentin Barbara Stamm hat in ihren Schlussworten auch noch einmal darauf hingewiesen.
ONETZ: Haben Sie Ihre Wohnung in München schon ausgeräumt?
Petra Dettenhöfer: Nein, das mache ich im November mit meinem Mann Gerd. Es kann ja sein, dass ich im Zwischenausschuss gebraucht werde.
ONETZ: Wie geht es Ihnen gesundheitlich?
Petra Dettenhöfer: In bin seit 2015 krank, aber ich komme zurecht. Leider bin ich nicht mehr voll belastbar und kann daher ein Abgeordnetenmandat nicht mehr voll ausfüllen. Im Sommer, in der ruhigen Zeit, habe ich eine Schmerztherapie in Bayreuth absolviert.
ONETZ: Für den Raum Weiden/Neustadt haben Sie in München viel erreicht. Was fällt Ihnen dabei spontan ein?
Petra Dettenhöfer: Als erstes der weitere Ausbau der OTH mit der Einstufung als technische Hochschule. Es ist wichtig, dass Weiden/Amberg unter den vier Standorten in Bayern dabei ist. Von großer Bedeutung sind die Stabilisieringshilfen für finanziell nicht auf Rosen gebettete Gemeinden. Vor allem Weiden profitiert davon enorm. Aber auch die Sicherstellung der dauerhaften Förderung des Landestheaters Oberpfalz ist zu erwähnen. Als Direktabgeordnete habe ich mich für die Anliegen aller Menschen und Gemeinden eingesetzt, unabhängig vom Parteibuch. Über zehn Meter Aktenordner reihen sich in meinem Büro aneinander.
ONETZ: Was werden Sie künftig am meisten vermissen?
Petra Dettenhöfer: Mit Sicherheit meine Kolleginnen und Kollegen von der CSU-Fraktion. Wir haben immer zusammengehalten.













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