24.07.2018 - 17:12 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

"Schläft" Gott manchmal?

Durch die Bibelgeschichte „Die Stillung des Seesturms“ erfahren die Gottesdienstbesucher die Notwendigkeit und die Wichtigkeit unseres Glaubens an Gott. Gestaltet hat den Familiengottesdienst der Kindersingkreis.
von Petra LettnerProfil

(lep) Der Familiengottesdienst in der Pfarrkirche "Mariä Himmelfahrt" in Kirchenthumbach stand unter dem Motto "Sturm auf der See". Gestaltet hatte ihn das Kindersingkreisteam. Im Sturm machen die Jünger von Jesus die leidvolle Erfahrung von Angst. Denn sie denken, dass er sich zu wenig um sie kümmert. Auch Kinder haben manchmal das Gefühl, dass Gott "schläft", dass er sich nicht immer um die Menschen sorgt. "Darum soll dieser Gottesdienst Gelegenheit geben, uns zu fragen, wann wir uns von Jesus oder Gott alleine gelassen fühlen", sagte Ruhestandspfarrer Helmut Süß.

Mit Gesang, begleitet von Keyboard, Gitarre, Flöte und Akkordeon, gestaltete der Kindersingkreis den Familiengottesdienst. Die Kyrierufe, abgestimmt auf das Thema "Sturm auf der See", sprachen die Kinder selbst. Das Evangelium in Form eines Spiels zeigte Jesus und die Jünger im Boot - unterwegs auf dem See Genezareth: Während Jesus schläft, zieht ein Unwetter auf, und die Freunde haben große Angst zu ertrinken. In ihrer Furcht vergessen sie, dass Jesus bei ihnen ist. Sie wecken ihn voller Angst, werfen ihm vor, sich nicht um ihre Probleme zu kümmern und sie im Stich zu lassen. Jesus stellt dadurch fest, dass der Glaube der Jünger an ihn und Gott nur gering ist. Er besänftigt daraufhin den Sturm und zeigt den Jüngern so, dass er der Sohn Gottes ist. Beim Vaterunser versammelten sich die Kinder wieder um den Altar und sangen. Am Ende des Gottesdienstes gab es großen Applaus für das Kindersingkreisteam, und jedes Kind bekam ein gefaltetes Boot mit Kaubonbons.

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