22.01.2019 - 14:25 Uhr
KirchenthumbachOberpfalz

Vorbilder an Treue und Einsatz

Imkerverein: Erhard Stümpfl und Richard Fraunholz vergrößern Riege der Ehrenmitglieder.

70 Jahre alt und mindestens 50 Jahre in der Bienenzucht aktiv: Zu Ehrenmitgliedern werden zwei verdiente Mitglieder des Imkervereins ernannt. Kreis- und Ortsvorsitzender Reinhold Ziegler (von links) überreicht Erhard Stümpfl und Richard Fraunholz in der Jahreshauptversammlung die Ehrenurkunden.
von Autor RFÜProfil

Der Imkerverein hat zwei neue Ehrenmitglieder. In der Jahreshauptversammlung überreichte Kreis- und Ortsvorsitzender Reinhold Ziegler an Erhard Stümpfl und Richard Fraunholz die Ernennungsurkunden. Der Landesverband Bayerischer Imker würdigt damit in Dankbarkeit die langjährige Treue und das vorbildliche Wirken der beiden Imker-Senioren zur Förderung der Bienenzucht.

Die hohe Auszeichnung wird vergeben an Imker, die das 70. Lebensjahr überschritten und mindestens 50 Jahre lang aktive Imker sind. Richard Fraunholz gehört zudem seit 30 Jahren dem Vorstand der Kirchenthumbacher Imker an. Erhard Stümpfl fungiert seit vielen Jahren als Kassenprüfer.

Damit gehören dem Imkerverein nun als Ehrenmitglieder an: Josef Dromann, Hubert Hafner, Georg Regner, Karl Wittmann, Günther Kruse, Anton Hörl, Erhard Stümpfl und Richard Fraunholz. Alfons Wilterius trägt den Titel des Ehrenvorsitzenden. Die Goldene Ehrennadel des Verbandes für 40 Jahre Imkerei ging an Willi Uhl, der Urkunde und Ehrennadel nicht persönlich entgegennehmen konnte. Ihm werden die Meriten nachgereicht.

Erfreut zeigten sich Reinhold Ziegler und Schriftführer Florian Kroher, dass mit Josef Knoll (Kirchenthumbach), Andrea Stauber (Kemnath), Paul Haberkorn und Peter Bär (beide Speichersdorf) vier weitere Jungimker dem Verein beigetreten sind.

Im Blickpunkt:

"Rettet die Bienen": Volksbegehren unterstützen

Kreis- und Ortsvorsitzender Reinhold Ziegler appellierte in der Jahreshauptversammlung des Imkervereins an die Mitglieder wie auch an die Bevölkerung, das Volksbegehren „Rettet die Bienen“ durch ihre Unterschrift zu unterstützen. Die Eintragung ist vom 31. Januar bis 13. Februar 2019 möglich.

Dazu ist das Rathaus (Zimmer 103) zu folgenden Zeiten geöffnet: montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr; montags, mittwochs und donnerstags von 13 bis 16 Uhr; dienstags von 13 bis 17.30 Uhr. Für Berufstätige bestehen zudem Eintragungsmöglichkeiten am Samstag, 9. Februar, 10 bis 12 Uhr, und am Dienstag, 12. Februar, 13 bis 20 Uhr.

Das bayerische Bündnis „Rettet die Bienen“ hat mit 95 000 gesammelten Unterschriften die erste Hürde für das Volksbegehren genommen. Vom 31. Januar bis 13. Februar haben nun alle Wahlberechtigten in Bayern Gelegenheit, sich in ihren Rathäusern in die Listen einzutragen. Für einen Erfolg werden die Unterschriften von zehn Prozent der Wahlberechtigen benötigt, also etwa eine Million Unterschriften. Mit einem Volksbegehren erlassen die Bürger Bayerns ein neues Gesetz.

Es geht unter anderem um die Schaffung von Biotopverbünden, mehr Biolandwirtschaft, weniger Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft, mehr blühende Wiesen und mehr Informationen, Unterricht und Wissen der Bürger über den Zustand der über die Artenvielfalt. Aufgegriffen werden auch die Anforderungen an eine bienengemäße Landwirtschaft. Weitere Informationen im Internet: www. volksbegehren-artenvielfalt.de.

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