Abschied von Anna Stahl

"Bleib bei uns Herr, die Sonne geht nieder in dieser Nacht, sei du unser Trost und Licht", sangen alle am Freitag zu Beginn des Requiems für Anna Stahl. Obwohl Stahl, geborene Kick, bereits 93 Jahre alt war, kam der Tod überraschend.

von Erich SpickenreitherProfil

Mit dem Tod ihrer Mutter trifft dieses Lied vor allem auf Sohn Ernst und die Töchter Monika und Gerlinde zu, außerdem auf die Enkelkinder Kathrin, Maria und Maximilian sowie Urenkel Quirin. Die Eucharistiefeier zelebrierte Pfarrer Wilhelm Bauer zusammen mit Diakon Norbert Hammerl. Hammerl hatte der Verstorbenen jeden Monat die Krankenkommunion gebracht. Die Lesung trug Schwiegertochter Martina vor, die Fürbitten Enkel Maximilian. Der Kirchenchor Tännesberg unter Leitung des Organisten Peter Hösl begleitete die Trauerfeier in der Kirche und auf dem Friedhof.

Geboren wurde Anna Stahl am 14. Februar 1926 in Kleinschwand, wo sie mit zwei Brüdern und zwei Schwestern aufgewachsen ist. Sie heiratete Johann Stahl, der am Weihnachtstag 2000 gestorben ist. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor. Ein schwerer Schicksalschlag war der Tod von Sohn Hans im Jahr 1976.

Stahl wurde von Sohn Ernst und Schwiegertochter Martina liebevoll umsorgt. Am Wochenende kümmerte sich auch Enkel Maximilian um die Oma. Eine größere Abordnung des Katholischen Frauenbundes Tännesberg erwies seinem Mitglied mit dem Banner im Gottesdienst und bei der Beerdigung die letzte Ehre. Die Verstorbene hat gern an Seniorenveranstaltungen teilgenommen. Pfarrer Bauer bedankte sich bei der Familie, die sich anstelle von Blumen eine Spende für die Kirche in Kleinschwand erbeten hat.

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