13.01.2020 - 14:19 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Fahne des ehemaligen Kriegervereins Kürmreuth soll restauriert werden

Die Fahne des ehemaligen Kriegerverein Kürmreuth bereitet Stefan Vogl einiges Kopfzerbrechen. Um Klarheit zu bekommen, hat er eine Expertise eingeholt.

Die über 90 Jahre alte Fahne des Kürmreuther Kriegerverein soll restauriert werden.
von Heidi KurzProfil

Die Vorsitzende des Soldaten- und Kameradschaftsvereins Königstein und Umgebung fuhr zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern zur Fahnen Kössinger GmbH nach Schierling bei Regensburg. Über die voraussichtlichen Kosten der Restaurierung berichtete Stefan Vogl bei der Jahreshauptversammlung.

Tropfen auf dem heißen Stein

Stolze 8300 Euro macht die geschätzte Summe aus. Da kam eine Spende der Raiffeisenbank mit 250 Euro gerade richtig. "Leider ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", fügte der Vorsitzende hinzu. Die Kürmreuther Fahne ist über 90 Jahre alt und erinnert an den ursprünglich selbstständigen Soldaten- und Kriegerverein Kürmreuth und Umgebung. Im Jahr 2003 schloss er sich mit dem Königsteiner Verein zusammen.

Die Rückseite der Kürmreuther Vereinsfahne.

Ehrenvorsitzender Horst Pirner sprach sich dafür aus, die Fahne auf jeden Fall restaurieren zu lassen und machte gleich einige Vorschläge zur Finanzierung. Der Erlös des Preisschafkopfs am 5. Juni sowie das Sparschwein des Vereins, das bei jeder Veranstaltung herumgereicht wird, könnten dafür verwendet werden. Vielleicht zeige auch die Kürmreuther Bevölkerung Spendenbereitschaft.

Projekt auf längere Zeit

"Auf jeden Fall wird die Restaurierung ein Projekt auf längere Zeit", erklärte Vorsitzender Stefan Vogl, der nun auf Spenden hofft. Eine Perspektive zeigte der Kreisvorsitzende Horst Embacher auf mit der Nachricht, dass der Freistaat den Bayerischen Soldatenbund als förderungswürdig anerkannt habe. Dadurch stünden Gelder zur Verfügung. "Ich bin guter Dinge, dass wir aus diesem Fördertopf den Königsteiner Verein bei der Restaurierung der Fahne unterstützen können", machte Embacher Hoffnung.

2022 wird der Soldaten- und Kameradschaftsverein 150 Jahre alt. Die Mitglieder waren sich einig, in einem kleineren Rahmen zu feiern. Gedacht ist an einen Kommersabend und einen Gottesdienst mit einen anschließenden Beisammensein. Da zu diesem Zeitpunkt die Stadelreihe im Oberen Markt schon bezugsfertig sein fertig werde, empfahl Bürgermeister Hans Koch dafür das Erdgeschoss, das 120 Personen Platz bieten werde.

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