05.05.2020 - 11:56 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Marktgemeinde Königstein gibt zwei kleine Grundstücke ab

Dem Bau eines Carports in Königstein und einer Doppelgarage in Kürmreuth steht damit nichts mehr im Weg.

von Autor SCKProfil

Die letzte Marktratssitzung der auslaufenden Wahlperiode begann wenig spektakulär. Bauanträge gab es nicht zu genehmigen; es lagen keine vor. So behandelten die Markträte zunächst zwei Anträge auf Grunderwerb aus öffentlichem Besitz.

Mit Grundverkauf einverstanden

Ein Ehepaar beabsichtigt, ein Carport zu errichten und möchte zur Abrundung der Fläche zehn Quadratmeter von der Marktgemeinde dazukaufen. Der übliche Preis beträgt in Königstein 15 Euro je Quadratmeter. Der Bau des Carports ist genehmigungsfrei, da die Grundfläche 50 Quadratmeter und der umbaute Raum 75 Kubikmeter nicht übersteigen. Der Marktrat stimmte dem Grundstücksverkauf zu; allerdings muss die Zufahrt für die Nachbargrundstücke und für dahinterliegende Kellergebäude gewährleistet bleiben.

Ähnlich verhält es sich mit dem Bau einer Doppelgarage in Kürmreuth. Der Bauherr möchte dazu ebenfalls Grund dazukaufen. In diesem Ortsteil beträgt der Quadratmeterpreis öffentlicher Flächen 12 Euro. Bei einem Ortstermin mit dem Bürgermeister stellte sich zudem heraus, dass der Kanalanschluss des Anwesens durch die betroffene öffentliche Teilfläche von 90 Quadratmetern verläuft. Der Marktrat stimmte auch hier einheitlich dem Verkauf zu. Die Vermessungskosten hat der Antragsteller zu tragen.

Pfarrweg wird 2021 saniert

Ja sagte der Marktrat zum Ausbau und der Sanierung des Pfarrwegs in der Variante, die auch von den Anliegern bevorzugt wurde. Damit können die Pläne für Kanal-, Strom- und Glasfaseranschlüsse wie vorgesehen im Jahr 2021 umgesetzt werden. Die Sanierung begleiten das beauftragte Planungsbüro und die Stadtbau Amberg.

Für das Druckpumpwerk Namsreuth schloss die Marktgemeinde einen Wartungsvertrag ab, weil eine fachliche Wartung durch den Hersteller unbedingt erforderlich sei. Für den Wasserwart seien die unterschiedlichen technischen Einrichtungen weder kontrollierbar noch austauschbar. Von den jährlichen Ausgaben von 1100 Euro für die fachliche Wartung verspricht sich der Markt eine längere Nutzungsdauer der Technik und eine höhere Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Im Blick auf die Bestimmungen zur Eindämmung der Covid 19-Pandemie gab der Bürgermeister die mit dem Personal abgesprochenen Dienstzeiten für Verwaltung, Kindergarten und Bauhof bekannt. Die letzte Sitzung der Wahlperiode klang aus mit einer umfassenden Würdigung der ausscheidenden Marktratsmitglieder, der Bürgermeister-Stellvertreter und des Ersten Bürgermeisters Hans Koch.

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