25.11.2019 - 11:16 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Marktrat Königstein: Gewirr um Pfarrweg entzerren

Beratungen zur Sanierung des Pfarrwegs von der Neuhauser- zur Hofgartenstraße waren Schwerpunkt der Marktratssitzung. Dazu war Stefan Graf von der planungsbeauftragten Amberger Umbraculi GmbH eingeladen, um Vorschläge zu unterbreiten.

Vorschlag von Treppen im oberen Bereich des Pfarrwegs.
von Autor SCKProfil

Nach präziser Bestandsaufnahme vom Pfarrweg hatte Graf für die Gestaltung drei Planungsvarianten erarbeitet. Allein die schlechte Wasserführung bereite an mehreren Stellen teils erhebliche Probleme. Weiters bestehen Höhenunterschiede der dortigen Hof- und Garageneinfahrten. Außerdem ragt manches Hauseck, manche Gartenmauer oder Hecke in die Straße, wodurch schwierige Engstellen entstehen. Ein zusätzliches Problem stellt die Steigung hinauf zum Hofgarten dar, die teilweise bis zu 25 Prozent beträgt.

Schützenswert erscheint zudem Bürgermeister Hans Koch und einigen Gemeinderäten der Baum den der Ypsilongabel auf dem Hügel im oberen Bereich des Pfarrwegs bei der Hofgartenstraße. Viele problematische planerische Aufgaben, die sich für Ingenieur Graf bereits bei der Bestandsaufnahme auftaten: eine bessere Wasserführung, eine Verbreiterung des Wegs zur Entschärfen der Engstellen und einen Ausgleich gegenüber den Hof- und Garageneinfahrten und auch eine Behebung der Steigungen von teilweise 25 Grad sind gefordert.

Für diese Vorgaben hatte Graf drei Varianten für die Gestaltungsmöglichkeiten mitgebracht. Die Engstellen resultieren aus den Gebäuden die teilweise auf Gemeindegrund errichtet wurden aus dem Verlauf des Wegs, der teilweise auch auf Privatgrund verläuft. Fakten, denen man nun aber Rechnung tragen möchte. Dies soll mit der Sanierung durch Zu- und Verkauf einzelner kleiner Grundstücksteile geklärt werden.

Die erste von Grafs Varianten sah die grundsätzliche Beibehaltung des derzeitigen Straßenverlaufs vor. Daneben fand der Vorschlag, nach der Gabelung den linken Teil des Weges nach der Gabelung mit dem Baum zu einem Seitenbereich mit Zufahrtsmöglichkeiten für die Anwohner umzugestalten. Eine dritte Lösung sieht vor, den Seitenbereich vor der Einmündung zur Hofgartenstraße zusätzlich abzuflachen. Zur Hofgartenstraße gelange man dann nur noch über Stufen, die sich an die jenseits der Hofgartenstraße bestehenden Stufen anschließen. Nur der rechte Teil des Weges sollte als Fahrspur gestaltet werden.

Dies fand auch den größeren Anklang bei den Räten. Der Nussbaum an der Ypsilongabel bliebe so erhalten. Eine Sitzgruppe würde diesen Bereich städteplanerisch aufwerten werden, merkte Koch beim Meinungsaustausch an. Einigung darüber gab es auch darüber,, die Einwohner in die weiteren Planungen mit einzubinden. Entscheidungen würden aber auch unter den Gesichtspunkten des Städtebauförderungsprogramm getroffen werden müssen. Denn Fördermittel aus diesem Topf sollen für die Maßnahme genutzt werden. Für die konkreten Planungen erhielt Graf schließlich die Vorgaben: Beseitigung des Nadelöhrs, keine öffentliche Fahrbahn im linken oberen zu pflasternden Seitenbereich, Absenkung des Gefälles auf 20 Prozent und eine Sitzgruppe am Nussbaum.

Die Arbeiten im Pfarrweg sind bereits im Gange.
Diese Engstelle soll weitestgehend behoben werden.
Dieser Baum soll erhalten bleiben.
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