18.06.2018 - 11:19 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Bei Regen nur mit Dauerkarte ins Wasser

Das Königsteiner Naturbad wartet neuerdings mit einer Schlechtwetterkarte auf. Allerdings gilt dieses Angebot nicht für alle Benutzer.

Selina und Hannah lösen eine Tageskarte am neuen Kassenautomaten.

(wku) Mit dem Beginn der heurigen Badesaison gibt es am Eingang des Königsteiner Naturbades einen Kassenautomat. Er soll den Zugang zum Bad kostengünstiger gestalten. Mit der Zeit wurde es immer schwieriger, Personal zu finden, um die Kasse zu besetzen.

Dauerkartenbesitzer können mit ihrem Ticket das Drehkreuz gleich passieren. Für Rollstuhlfahrer oder Kinderwägen wurde eine Klingel angebracht. Sie ist auch für Besucher da, die nur am Kiosk essen oder trinken wollen. Eintritt brauchen sie selbstverständlich nicht zu zahlen.

Bei mäßigen Temperaturen gilt die Schlechtwetterregelung. So können die Dauerkartenbesitzer ab 18 Jahren von 11 bis 12 und von 16 bis 20 Uhr das Freibad nutzen. Allerdings erst, wenn sie sich vorher eine Schlechtwetterkarte, für die sie 20 Euro Pfand bezahlen müssen, besorgt haben. Dieser Umstand ist vielen Stammgästen nicht bekannt. Mit dieser Karte lässt sich das Eingangsgitter öffnen. Aus haftungsrechtlichen Gründen können Tagesgäste an diesen sogenannten Schlechtwettertagen das Naturbad nicht benutzen.

Des Öfteren ist es schon vorgekommen, dass Tagesgäste verständnislos vor dem verschlossenen Eingang des Naturbades standen und den drinnen schwimmenden Dauer-Badegästen zusahen.

Die Tageskarte kostet für Erwachsene vier, für Kinder und Jugendliche bis 15 Jahren 2,50 Euro. Von Montag bis Freitag gilt ab 17 Uhr der Abendtarif von zwei Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Jugendliche.



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