18.03.2020 - 16:46 Uhr
KönigsteinOberpfalz

Segen für neues Fahrzeug der First Responder Königstein

Eine große Einstandsparty bleibt dem neuen Einsatzfahrzeug der First Responder Königstein erst einmal versagt. Aber ohne kirchlichen Segen wird es nicht losgeschickt.

Gute Fahrt für die First Responder im neuen Dienstwagen erhoffen (von links) Wolfgang Platzer, Hermann Rumpler, die Pfarrer Konrad Schornbaum und Hans Zeltsperger, Bürgermeister Hans Koch, Hans-Jürgen Pirner und Marco Specht.
von Heidi KurzProfil

Geplant war eigentlich eine Fahrzeugweihe mit Pfarrern, Bürgermeister, der Feuerwehrführung der Marktgemeinde und des Landkreises, Vertretern von Hilfsorganisationen und natürlich der Bevölkerung. Doch auch diese Veranstaltung fiel, wie so viele andere auch, den Vorsichtsmaßnahmen im Blick auf das Coronavirus zum Opfer. Um Feuerwehrleute, First Responder und Bürger zu schützen, entschieden sich die Verantwortlichen, die geplante Veranstaltung zu verschieben.

Jedoch sollte das neue Fahrzeug nicht ohne kirchlichen Segen in den Dienst gestellt werden. Daher wurde die Fahrzeugweihe im kleinsten Kreis vollzogen. Hans Koch hob als oberster Dienstherr und Bürgermeister die Wichtigkeit der First-Responder-Truppe und deren Nutzen für die Bevölkerung hervor. Es freue ihn sehr, dass nun ein neues Fahrzeug für Einsätze zur Verfügung stehe. Die beiden Pfarrer Konrad Schornbaum und Hans Zeltsperger wünschten Gottes Segen bei den Einsätzen und stets eine gute Heimkehr.

Teamleiter Marco Specht nannte einige Zahlen und Fakten. Der gebraucht gekaufte VW Tiguan wurde mit Hilfe von Michael Schmidt von der Wasserwacht Hirschau und dem Team der First Responder in rund 200 ehrenamtlichen Stunden zum Einsatzfahrzeug umgebaut. Die Kosten von rund 19 500 Euro wurden komplett aus der Spendenkasse bestritten. Ohne die Großzügigkeit von Firmen, Vereinen und Privatleuten wäre das nicht möglich gewesen, drückte Specht seinen dafür Dank aus. Und die nächste freudige Überraschung folgte auf dem Fuße, denn Pfarrer Zeltsperger überreichte eine Spende der katholischen Pfarrei über 1000 Euro an die First Responder.

Aufgeschoben ist übrigens nicht aufgehoben: Die Zusage der Gruppe, das neue Einsatzfahrzeug der Bevölkerung vorzustellen, behält ihre Gültigkeit. Einen Termin gibt es angesichts der Unsicherheit über die weitere Entwicklung um das Coronavirus allerdings noch nicht.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.