Das markante Flurdenkmal zwischen Vohenstrauß und Böhmischbruck, direkt an der Abzweigung nach Kößing gelegen, flankieren seit einigen Tagen zwei neue Bäume. Nachdem die Vorgänger trotz mehrmaligem fachgerechten Rückschnitt nicht mehr gedeihen wollten und vertrockneten, entschlossen sich die Besitzer, an selber Stelle neue Bäume zu pflanzen.
Adam Lehner ließ das neugotische Marterl 1865 "Zur Ehre Gottes" errichten. Es sollte Schutz für die Fluren, Wiesen und Wälder der alteingesessenen Familie bieten. Der Hausname „Thamerbauer“ kommt von einem der früheren Hausbesitzer, der Thomas Bauer hieß.
Heute gehört das Flurdenkmal Günther und Robert Lehner aus Kößing. Die beiden haben sich auch bei der Pflanzung der Bäume, die von der Stadt Vohenstrauß beschafft wurden, tatkräftig eingebracht. Laut Außendienstleiter Karl Frey wurden zwei Stadtbirnen-Bäume (Chanticleer) gepflanzt, die sehr robust sind und auch dem kräftig blasenden Wind entgegenstehen.
"Gewidmet von Adam Lehner Bauer v. Kössing 1865", ist auf dem Stein unter dem Kreuz zu lesen. "Wanderer stehe still, bete ein Vater unser, das ist nicht viel", lautet der Spruch auf dem Granitstein darüber.
Auf der Ruhebank zwischen den Felsbrocken dürfen sich Wanderer als auch Spaziergänger gerne für eine Rast niederlassen. Die Besitzer haben als I-Tüpferl noch eine Blumenwiese angesät, die eine zusätzliche Augenweide darstellen wird.













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