04.07.2019 - 15:12 Uhr
KohlbergOberpfalz

Beer-Walbrunns Flügel steht in Lindau

Das Geburtshaus von Anton Beer-Walbrunn wurde abgerissen. Dennoch hat der zu Ehren des Kohlberger Komponisten ins Leben gerufene Verein allen Grund zur Freude. Warum? Das macht der Vorsitzende bei der Jahreshauptversammlung deutlich.

Über ein erfolgreiches Vereinsjahr freuen sich Pfarrer Martin Valeske, Karlheinz Meier, Reinhard Wagner, Reinhard Ponitz, Bernd Bauer, Rotraud Freytag vom Carl-Orff-Museum in Dießen und Opernsänger Manuel Krauß (von rechts).
von Silke WinklerProfil

Auf die Frage: „Hat sich der Verein vergrößert?“, antwortete Pfarrer Martin Valeske mit einem klaren Ja. Dass die vier neuen Mitglieder aus allen Ecken der Bundesrepublik stammen, ist kennzeichnend für den Kunst- und Kulturverein Anton Beer-Walbrunn. Gerade außerhalb von Kohlberg genießt dieser einen ausgezeichneten Ruf. „Ende Oktober 2018 hat mich der Musikjournalist Burkhard Schäfer in Ulm über unsere Aktivitäten interviewt und daraus einen Beitrag für Deutschlands größte Musikfachzeitung ausgearbeitet“, erklärte der Seelsorger im Gasthof Frieser. Die Resonanz darauf sei unglaublich gewesen. In diesem Zusammenhang habe der Vorsitzende erfahren, dass der originale Flügel des Kohlberger Komponisten in Lindau am Bodensee noch existiere. Diesen möchte Valeske erwerben, um ihn dann dem Verein für Konzerte zur Verfügung zu stellen.

Dass das vergangene Vereinsjahr auch in musikalischer Hinsicht ein großer Erfolg war, erläuterte Valeske am Beispiel der Beer-Walbrunn-Tage und der Veröffentlichung einer vierten CD, die unter dem Titel „Entdeckung ersten Ranges“ in der Presse gefeiert wurde. „2018 dürfte das ereignisreichste Jahr seit Bestehen unseres Vereins gewesen sein“, freute sich Valeske.

Auch in Zukunft kann der einstimmig wiedergewählte erste Vorsitzende auf altbewährte Unterstützung setzen. Der neue Vorstand des 32-köpfigen Vereins ist nach der Wahl die alte geblieben: Martin Valeske (Vorsitzender), Karlheinz Meier (zweiter Vorsitzender), Reinhard Wagner (Kassier) und Martha Meier (Schriftführerin). Revisoren bleiben Lothar Höher und Reinhard Ponitz. Ebenfalls wiedergewählt wurde der Beisitzer Bernd Bauer.

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