05.08.2019 - 12:24 Uhr
KohlbergOberpfalz

Bräutigam wird entführt

Sie kennen sich schon seit der Schulzeit und bleiben bodenständig: In der Schlosskirche von Guteneck segneten am Samstag Pfarrer Andreas Schlagenhaufer und Pfarrer Martin Valeske den Ehebund von Martin und Anja Lehner, geborene Kummer.

SV-Fußballer, Kirwaleit und Arbeitskollegen standen Spalier für die Frischvermählten Martin und Anja Lehner.
von Siegfried BockProfil

Die standesamtliche Trauung hatte auf den Tag genau vor einem Jahr Bürgermeister Rudolf Götz vollzogen. Vor dem Rathaus gratulierten im Spalier SV-Fußballer, Weißenbrunner Kirwaleit und Arbeitskollegen.

Bei den Vorbereitungsgesprächen habe er schon bemerkt, wie sehr sie von Freude erfüllt seien, von Vorfreude auf „euer gemeinsames Leben, das heute, nachdem schon vor 12 Jahren eure Herzen zueinander gefunden haben, ganz offiziell beginnt vor Gottes Angesicht und vor dieser Gemeinde.“ Diese Worte richtete Pfarrer Valeske an den 30-jährigen Produktionsmanager bei Grammer in Amberg und seine Braut (29), die in der Produktionsplanung bei Novem Eschenbach tätig ist. „Mit eurem Trauspruch aus Johannes 16,22 habt ihr die Freude zur Begleiterin eurer Ehe gewählt, und doch entsteht heute etwas Neues. Zur erfüllten Freude gehört es, auch mit Schmerzen umgehen zu lernen. Nur durch das Wagnis hindurch, mich dem anderen zu öffnen und mich verletzlich zu machen, kann etwas Neues entstehen. Denn Gottes Liebe erschöpft sich nie. In ihr kann sich eure Liebe nähren, erneuern, stets von neuem wachsen, stark und kreativ werden“, betonte Valeske.

Für eine würdevolle musikalische Gestaltung sorgten Sängerin Bettina Mildner aus Floß sowie der Brautonkel und Solotrompeter Hans Rettinger aus Kaltenbrunn. Zur Hochzeitsfeier ging es nebenan ins Schloss, wo die Band „Almost Hard-Chor" aus Regenstauf aufspielte. Zur Überraschung und als Novum gab es eine Bräutigam-Entführung. Mit einer emotionalen Rede auf die frisch Vermählten begeisterte Brautschwester Julia.

„Wir platzen vor Glück für Anja und Martin“, stand auf den Seifenblasen, die nach dem Verlassen des Gotteshauses von den gut 100 Hochzeitsgästen verteilt wurden.

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