23.12.2019 - 14:14 Uhr
KohlbergOberpfalz

Brunnen aus dem Prüfstand

Bürgermeister Rudolf Götz hatte in der Marktratssitzung etliche Neuigkeiten zu verkünden. Unter anderem ging es um den Radweg und den gemeindeeigenen Brunnen, der schon viele Jahre auf dem Buckel hat.

Seit Mitte der 1950er Jahre steht das "Wasserheisl" im Eichelbachtal. Der kommunale Tiefbrunnen soll, wenn irgend möglich, erhalten werden, auch wenn ein Großteil des Marktes heute über die Steinwaldgruppe versorgt wird. Die Qualität des eigenen Wassers ist sehr gut.
von Autor JMLProfil

"Die Arbeiten entlang des Radwegs zwischen Hannersgrün und dem Kohlberger Bauhof haben begonnen. Drei Durchlässe zu Feldern sind bereits erstellt, Drainagen mit größeren PVC-Rohren versehen und Maßnahmen zum Entwässern der späteren Trasse getroffen", informierte er. Das weit über 30 Jahre alte Gestänge des kommunalen Tiefbrunnens wurde bei der Kamerabefahrung bereits ausgetauscht, eine neue Pumpe soll eingebaut werden. Die Prüfungsergebnisse stehen zwar noch aus, aber Fachleute äußern bereits Bedenken, ob der alte 200-er Brunnenkorb ohne zusammenzubrechen die nötige Reinigung übersteht. Man könne aber auch einen 175-er Korb innerhalb des alten einbringen. Derzeit wird aus dem Schacht kein Wasser entnommen.

Ein Hannersgrüner Unternehmer erhält nach längerer Verzögerung grünes Licht zum Bau der Lagerhalle in der Nähe der Falkenthaler Mühle. Entlang der Ortsverbindungsstraße von Weißenbrunn in Richtung Luhe wurden laut Götz die schlechten Teerstellen geflickt, die Lauterbergstraße kommt heuer auch noch dran. Bei der Ausgabe der Gratis-Busgutscheine für Einkaufsfahrten nach Etzenricht liegt die Kommune im vorgesehenen Kostenrahmen.

Jugendwartin Uschi Fischer machte "Warten auf das Christkind" zum Thema. Die Weißenbrunner Kirwaleit können diesen Heilig-Abend-Termin heuer nicht stemmen. Es springen aber die SV-Garden ein, damit die Kinder zwischen 10 und 14 Uhr im Schulgebäude unterhalten werden. Damit dem Sportverein keine Kosten entstehen, möchte Fischer diese aus dem Jugendkonto und durch weitere Spender abdecken. Götz: "Wir sollten schauen, dass das weiterläuft." Reinhard Ponitz ist überzeugt: "Wenn der SV das übernimmt, dann passt es."

Die Schäden am marode gewordenen Naturerlebnisweg beschäftigen Walter Fischer: "Brücke und Steg sind morsch, sie müssen dringend erneuert werden". Bauträger bei diesem Markenzeichen des Ortes war bei der Erstellung die Gemeinde. Mit Privatgrundbesitzern wurden damals Nutzungsverträge geschlossen, die jetzt wieder zu prüfen sind. Über die Renovierungskosten gebe es bereits ein Angebot, wurde mitgeteilt. Der Bürgermeister: "Wir werden die Verträge raussuchen und dann wird sich Herr Schönig von der Verwaltung darum kümmern".

Unterschiedliche Ansichten gibt es über die Nutzung des Schotterrasen-Streifens mittig am Marktplatz. Lothar Pöll möchte den Bereich nicht nur einseitig als Parkfläche geöffnet haben. Bisher verstellen von der Hauptstraße her tief angebrachte Holzriegel die Zufahrt. Von Spöttern werden sie gern als Anbindestangen für Zwergponys bezeichnet. Hermann Prechtl hat vor kurzem schon mal gefordert, diese – laut ihm - "Steinwüste" von einem Gartenarchitekten komplett neu gestalten zu lassen.

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