04.02.2020 - 13:34 Uhr
KohlbergOberpfalz

Dorferneuerung erst nach dem Bürgerfest

Die Dorferneuerung geht in die nächste Phase. In der Marktratssitzung muss aber auch der örtliche Wahlleiter erneut bestimmt werden.

von Autor JMLProfil

Für den demnächst anlaufenden Abschnitt der Dorferneuerung (DE) im Bereich Unterer Markt musste in der Ratssitzung zwischen den Vertragspartnern Teilnehmergemeinschaft Kohlberg II und dem Markt eine Vereinbarung zur Kostenübernahme geschlossen werden. Diese enthält die Planung, Bauleitung und Rechnungslegung der Maßnahme. Technischer Amtmann Ronald Thiele vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) zeichnet für die Teilnehmergemeinschaft verantwortlich, Bürgermeister Rudolf Götz für die Kommune.

Die Arbeiten sind gesamt mit 1.077 Millionen DE-Kosten plus 180.000 Euro für die Kanalerneuerung veranschlagt. Für Straßenbeleuchtung und Wasserleitungs-Arbeiten sind nochmal 20.000 Euro eingeplant. Bei einer Kostenverteilung von etwa 64 Prozent auf das ALE und 36 auf die Gemeinde rechnet Götz mit bis 700.000 Euro Eigenanteil, auf zwei Jahre verteilt zu zahlen. Norbert Merkel: „Wir werden das Bürgerfest also wohl noch vor Beginn der Dorferneuerung feiern.“ Götz: „Das ist so gedacht.“

In der Dienstversammlung der Feuerwehr am 6. Januar wurden in Kohlberg drei neue Kommandanten gewählt. Nach dem Feuerwehrgesetz benötigen Matthias List, Dominik Zwack und Johannes Kummer für ihre Aufgabe auch die Bestätigung der Gemeinde, was lediglich eine Formsache darstellte. Kummer wird zeitnah noch einen Lehrgang absolvieren.

Von Kirchenpfleger Leonhard Steinsdörfer lag der Haushaltsplan 2020 für den Kindergarten zur Anerkennung und Beschluss vor. Hier ist bei der Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben ein Defizit von etwas über 23.000 Euro zu erwarten, welches von den Räten einstimmig akzeptiert wurde. Auf Antrag von Walter Fischer wurde die Beratung der Bauleitplanung für die Gebiete „Am Sportplatz“ und „Weißer Weg“ in den nichtöffentlichen Teil der Sitzung verlegt, wo auch die Auftragsvergabe geplant war.

Wegen einer Fehlinterpretation der Vorschriften musste der örtliche Wahlleiter noch einmal bestimmt werden. Diese Aufgabe erledigt am 15. März nun Karin Bertl von der Verwaltung in Weiherhammer. Auf einstimmigen Beschluss hin erhalten die Wahlhelfer ein leicht erhöhtes Erfrischungsgeld von bisher 30 auf jetzt 40 Euro. Die Hälfte davon trägt der Landkreis, da ja auch die Stimmen von Landrat und Kreisräten auszuzählen sind. Martina Auer-Bertelshofer dazu: „Wir wissen heute schon, dass wir am Montag dafür noch arbeiten müssen“.

Klicken Sie hier für mehr Artikel zum Thema:

Für Sie empfohlen

 

Videos aus der Region

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.