03.02.2020 - 12:34 Uhr
KohlbergOberpfalz

Eigener Brunnen soll noch ein Dutzend Jahre halten

Bürgermeister Rudolf Götz informiert über das Ergebnis der Brunnenbefahrung. Hermann Prechtl hakt bei der unendlichen Geschichte Marterlrenovierung nach.

Bereits vor Jahrzehnten bemüht sich der damalige Ortspfarrer Andreas Schlagenhaufer um die Renovierung des Marterls an der sogenannten Dreifaltigkeit. Heute ist das Flurdenkmal nur noch ein Bild des Jammers. Bürgermeister Rudolf Götz ist frustriert, weil er beim Denkmalschutz mit seinen Nachfragen nicht weiterkommt.
von Autor JMLProfil

In den Bekanntgaben informierte Götz, dass die Wasserversorgung Steinwaldgruppe eine Verbrauchsschätzung bis zum Jahr 2030 wünscht. Die Abnahme der Kommune liegt meist um die 56.000 Kubikmeter pro Jahr. In 2019 sind es aufgrund der Förderpause des eigenen Brunnens jedoch 62.600. Die jetzt abgeschlossene Befahrung der Anlage mit einer Kamera ergab, dass der Zufluss am Korb etwa 7200 Liter Wasser pro Stunde beträgt. Die Fachfirma rät zum vorläufigen Belassen der Förderanlage ohne Korbreinigung wegen möglicher Schäden. Eine neue Pumpe plus Steigleitung mit Kosten von um die 10.000 Euro sind jedoch erforderlich. Die Auflassung des kommunalen Brunnens mit Rückbau würde etwa 200.000 Euro kosten, plus den Aufwand für eine neue Anlage in Höhe von um die 230.000 Euro. Es wird vorgeschlagen, eine jährliche Sonderrücklage von 20.000 Euro für einen Neubau in den Haushalt einzustellen. Dies auch unter dem Aspekt, dass sich in den letzten Jahren die Grundwasservorkommen aufgrund der Trockenheit nicht genügend regenerieren konnten und man vermehrt auf kleinere Versorger angewiesen ist.

Kohlberg wird ab dem 1. Februar an das Anruftaxi-Netz BAXI angeschlossen. An den Bushaltestellen werden Schilder auf die Zusteigemöglichkeit hinweisen. Martina Auer-Bertelshofer regte an, dies den Bürgern über Flyer und weitere Infomöglichkeiten bekannt zu geben. Hermann Prechtl fragte nach dem Stand der Renovierung des Flurdenkmals am Schwammerl. Götz: „Das ist ein Trauerspiel.“ Seit mehr als acht Jahren bemühen sich Kommune und Privatpersonen die marode Stele über den Denkmalschutz zu erneuern, aber alle Anträge und Anfragen dorthin blieben bisher ergebnislos. Den Räten lag noch ein Dankschreiben von Martin Valeske vom Anton Beer-Walbrunn – Kunst- und Kulturverein vor, in welchem er sich für die Spende eines Sitzungsgeldes bedankte. Die Summe wird für die wieder im Oktober stattfindenden Beer-Walbrunn-Tage verwendet.

Bereits vor Jahrzehnten bemüht sich der damalige Ortspfarrer Andreas Schlagenhaufer um die Renovierung des Marterls an der sogenannten Dreifaltigkeit. Heute ist das Flurdenkmal nur noch ein Bild des Jammers. Bürgermeister Rudolf Götz ist frustriert, weil er beim Denkmalschutz mit seinen Nachfragen nicht weiterkommt.
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