15.07.2019 - 15:54 Uhr
KohlbergOberpfalz

Radweg am Eichelbach soll im Frühjahr fertig sein

Über zwei Themen informierte Christian Faderl vom Ingenieurbüro Renner und Hartmann Consult aus Amberg die Markträte ausführlich. Eines davon ist die längst fällige Fertigstellung des Radwegs.

Im nächsten Frühjahr soll endlich das Radeln entlang des Eichelbaches möglich sein.
von Autor JMLProfil

Da fehlt seit drei Jahren noch das kleine Reststück von Hannersgrün bis zur Weidener Straße in Kohlberg. Gründe für den vorläufigen Baustopp sind Eigentümer-Verhandlungen und erforderliche Stellungnahmen mehrerer Behörden für die 2,50 bis 3 Meter breite Trasse entlang des Eichelbachs. Die Gesamtkosten betragen laut Faderl etwa 275000 Euro. Den Löwenanteil zahlt die Straßenbauverwaltung, bei der Kommune bleiben ungefähr 28000 Euro hängen.

Geplant ist, im Oktober mit den Arbeiten zu beginnen, spätestens im Mai 2020 soll alles fertig sein. Ein Zuhörerkommentar: „Dann kriegen wir den Radlweg doch noch eher, als die Berliner ihren Flugplatz.“ Immerhin warte man auch schon 20 Jahre, seufzte Bürgermeister Rudolf Götz.

Beim Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ hatten mehrere Ratsmitglieder Ärgerliches anzumerken. Zum Beispiel zu der vor wenigen Wochen erfolgten Asphaltierung von Gemeindestraßen und Feldwegen. „Es kann doch nicht sein, dass wir dafür 140000 Euro in die Hand nehmen, dass die Straßen wieder in Ordnung sind und nach nicht einmal 14 Tagen fährt einer mit dem Traktor den Seitenstreifen runter“, empörte sich Adrian Plödt.„Dieser Saustall kostet uns ein Schweinegeld, weil jetzt in der neuen Teerdecke schon wieder Risse entstehen können“, setzte er noch eins drauf, während anwesende Berufskollegen des Verursachers schweigsam tiefer in die Sessel rutschten.

Der Bürgermeister reagierte moderat: „Das liegt leider auch mit daran, dass die Bankette noch nicht aufgeschottert wurden und der Teer bei sehr heißen Temperaturen halt lange braucht, bis er auskühlt und voll belastbar ist“.

Hermann Prechtl fragte nach der Prüfung des gemeindeeigenen Tiefbrunnens. Götz: „Wir warten auf das Tiefbauamt, der Auftrag für die Kamerabefahrung ist vergeben.“ Das Gießwasser für die Marktbrunnen muss nicht auch über Nacht laufen, damit könnten in dieser Zeit die Weiher im Eichelbachtal versorgt werden, wurde gefordert. Dazu müsste dann aber jemand täglich die Zufuhr an- und abdrehen. Außerdem wolle man ja, dass die privaten Blumenbeete am Marktplatz gegossen werden, ergänzte Walter Fischer. In den Straßenkörper hineinwachsende Gehölze sind zeitnah von den Eigentümern zu kürzen.

Im nächsten Frühjahr soll endlich das Radeln entlang des Eichelbaches möglich sein.
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