07.10.2020 - 12:29 Uhr
KohlbergOberpfalz

Trauer um den Kohlberger Josef Dobmeier

Josef Dobmeier ist mit 73 Jahren gestorben.
von Siegfried BockProfil

Eine große Zahl von Trauergästen nahm am Dienstag bei strömendem Regen im Friedhof Abschied von dem mit 73 Jahren verstorbenen Josef Dobmeier. „Er hat sich als Marktrat und dritter Bürgermeister für das Gemeinwohl eingesetzt und viele Entscheidungen mitgetragen“, fasste am Grab Bürgermeister Gerhard List zusammen.

Für alles, was er den Seinen, der Gemeinde und den Vereinen Gutes getan hat, sagte Pfarrer Varghese Puthenchira ein Vergelt`s Gott. Pfarrer Andreas Schlagenhaufer blickte auf Stationen von Dobmeier, „der mir 20 Jahre eine große Hilfe war.“ Dieser hatte 1983 seinen Vater als Kirchenpfleger abgelöst. „Durch seine berufliche Tätigkeit war er wie geschaffen für dieses Amt. Sein Sachverstand, seine Kenntnisse und Erfahrungen im Bauwesen erwiesen sich als großer Vorteil“, unterstrich Leonhard Steinsdörfer. Er erwähnte die besonderen Projekte Dobmeiers, die er mutig, aufrichtig, entschlossen und mit einer gehörigen Portion Durchsetzungsvermögen bewältigte: Innen- und Außensanierung von Nikolausheim, Leichenhaus und Pfarrkirche, Renovierung des Pfarrhauses und Umbau des Pfarrsaals sowie den schwierigen Neubau des Kindergartens 1999. Darüber hinaus engagierte sich Dobmeier im Pfarrgemeinderat, sang im Kirchenchor und gehörte der MMC an.

„Als Urgestein der Marktfeuerwehr hat er den Leitspruch wahrlich gelebt. Sein unentgeltlicher Einsatz würde ein Buch füllen“, betonte Vorsitzender Josef Fischer. Mit knapp 17 eingetreten habe er in 57 Jahren seine Handschrift hinterlassen. 1969 bereits V-Mann, dann Schriftführer und 2.Vorsitzender, leitete er die Wehr 18 Jahre. Dabei war er federführend für den Start der Freundschaft und deren Bewahrung mit Kohlberg am Jusi, das mit einer Abordnung vertreten war. Ein Anliegen war ihm stets auch die Patenschaft mit Hirschau. Fischer erinnerte unter anderem an das 125-jährige Jubiläum, das unter Dobmeiers Regie zu einem großen Erfolg geriet. Dobmeier war auch an der Gründung der Vereinsgemeinschaft maßgeblich beteiligt. Für den Ehrenvorsitzenden der Feuerwehr intonierte Reinhold Spitzkopf abschließend das Lied vom guten Kameraden.

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