(kro) Die erste Mannschaft im Sommer in der Landesliga, im Winter in der Bayernliga. Und die zweite mischt in der Kreisliga mit.Genau in dieser Hochphase feiert die Sparte 50. Geburtstag feiern. Diesen Samstag, 11. August, gibt es aus diesem Anlass ein Jubiläumsturnier mit 15 Mannschaften aus ganz Bayern auf der vereinseigenen Asphaltstock-Bahn. Die Gründungsversammlung der Sparte Eisstock fand am 15. November 1968 im Gasthof "Bernreuther" statt, anwesend waren 17 Gründungsmitglieder. Zum ersten Spartenleiter wurde Ludwig Hecht gewählt. Das erste Training der neuen Sparte fand am 24. November 1968 im Kunsteisstadion in Selb statt. Am 2. Dezember des gleichen Jahres trafen die für den Spielbetrieb notwendigen Spielerpässe ein. Fünf Tage später nahm die Sparte an einem ersten Eisstockturnier auf Kunsteis in Amberg teil.
Im Sommer 1969 legten sich die Eisstockschützen Sommerplatten für ihre Eisstöcke zu. Man konnte damit auch auf Asphalt schieben, geschoben wurde auf der Straße in der Klostergasse. Nach wenigen Wochen allerdings kam die Polizei und unterband das Asphaltstock-Schieben auf dieser Straße. 1974 wurde Oswald Glaser zum neuen Spartenleiter gewählt. Er hatte diesen Posten nur drei Jahre inne. Aber gerade in dieser Zeit, 1974, begannen die Kondrauer Eisstockschützen eine vereinseigene Asphaltstockbahn mit elf Bahnen zu bauen. Die kirchliche Segnung erfolgte am 15. Mai 1976 durch den damaligen Stadtpfarrer Vitus Pschierer.
1978 wurde Konrad Bernreuther neuer Spartenleiter, neun Jahre, bis 1987, bekleidete er diesen Posten. Danach folgte die Ära von Manfred Schabner, der von 1988 bis 2017, also 29 Jahre die Sparte führte, ehe er im vergangenen Jahr ins zweite Glied trat. Seit letzten Jahr steht Thomas Klein an der Spitze der Kondrauer Eisstockschützen.
Im Jahre 2002 bekam die Asphaltstockbahn, das Prunkstück der Sparte, eine neue Teerschicht aufgetragen. In diesem Jahr, 2018, wurde die "Eisstockhütte mit Terrasse" grundlegend saniert und erweitert. Desweiteren wurde ein Material-Container aufgestellt und der Platz mit einer Flutlichtanlage ausgestattet. Zum Schluss erhielt das Eisstockhäuschen auch noch einen neuen Außenanstrich. Alle diese Arbeiten wurden ehrenamtlich von Sparten-Mitgliedern erbracht.













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