02.05.2021 - 10:30 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Basteln und Spielen derzeit nur online bei Eltern-Kind-Gruppen Konnersreuth

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Initiatorin Sigrid Schwan freut sich sehr, dass ihr einstiges Baby jetzt erwachsen ist. 25 Jahre sind eine stolze Zeit für die Konnersreuther Eltern-Kind-Gruppe.

25-jähriges Bestehen könnte heuer die Konnersreuther Eltern-Kind-Gruppe feiern. Initiiert wurde die Einrichtung von Sigrid Schwan (links), mit im Bild die Gruppenleiterinnen Andrea Weiß (Mitte) und Marietta Hofmann.
von Josef RosnerProfil

Eigentlich wäre eine schöne Geburtstagsfeier angebracht. Die Eltern-Kind-Gruppe Konnersreuth könnte ihr 25-jähriges Bestehen feiern. Doch leider wird wegen Corona derzeit nichts draus. Der offizielle Termin der Gründung ist der 10. April 1996. Am 3. Juli des gleichen Jahres erhielten die Räumlichkeiten im Benefizium durch den damaligen Ortspfarrer Anton Vogl und den damaligen Primizianten Thomas Eckert den kirchlichen Segen. An eine größere Feier ist derzeit nicht zu denken. Aber was nicht ist, kann noch werden, hoffen die beiden Leiterinnen Andrea Weiß und Marietta Hofmann.

Die Initiative zur Gründung ergriff Sigrid Schwan, die vom damaligen Bürgermeister Michael Hamann von Anfang an unterstützt wurde. „In mir hat es richtig für eine Gründung der Eltern-Kind-Gruppe gebrannt. Es muss in dir brennen, was du in anderen entzünden willst“, zitiert Schwan im Rückblick den heiligen Augustinus.

Damals wurden die Eltern aller Kleinkinder angeschrieben. Zum ersten Informationsabend kamen 36 Mütter. Dank des großen Interesses startete man gleich mit drei Gruppen unter der Leitung von Sigrid Schwan, Christine Grillmeier und Ulrike Scharnagl. Die Mütter mit ihren Kindern trafen sich einmal wöchentlich in einem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Klassenzimmer in der Volksschule.

Gegründet wurden die Eltern-Kind-Gruppen unter dem Dach der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB). Wichtig waren den Initiatorinnen und den Eltern damals wie heute, dass die Kindern und Erwachsenen untereinander in Kontakt treten.

Bei der kirchlichen Segnung der Räume dankte Bürgermeister Michael Hamann Sigrid Schwan für ihre Idee zur Gründung dieser Gruppe, die den Müttern auch Entspannung bieten sollte. Gleichwohl nannte er es wichtig, dass sich Eltern in Erziehungsfragen austauschen. Für die Kinder seien die Treffen ebenfalls ein Gewinn, weil sie mit Gleichaltrigen spielen könnten. Die Marktgemeinde hatte die Gründung auch finanziell unterstützt. Für den Primizianten Thomas Eckert dürfte die kirchliche Segnung 1996 lange in Erinnerung geblieben sein, erhielt er doch eine ganz besondere Glückwunschkarte zur Priesterweihe mit allen Fingerabdrücken der Kinder.

In all den Jahren hat sich die Einrichtung gut entwickelt. Derzeit gibt es zwei Gruppen, die von Andrea Weiß (Montag) seit 20 Jahren und von Marietta Hofmann (Donnerstag) seit 3 Jahren geleitet werden. Jeweils acht Kinder gehören dazu.

Während die Montagsgruppe seit Beginn der Pandemie pausiert, trifft sich die Donnerstagsgruppe seit dem Februar 2021 wöchentlich einmal zu einer Stunde online. „Wir singen gemeinsam, unterbreiten Bastelvorschläge, geben Tipps und führen viele Gespräche mit Müttern und Kindern“, berichtet Marietta Hofmann. Dies komme sowohl bei den Müttern als auch bei den Kindern gut an.

Nachdem im Benefizium, wo beide Gruppen ihre Räume hatten, die nötigen Abstände aufgrund der Pandemie nicht eingehalten werden konnten, wich man 2020 ins Kloster Fockenfeld aus. „Wir haben uns dort fünf Mal getroffen, ehe uns Corona erneut einen Strich durch die Rechnung machte“, bedauern beide Leiterinnen die Entwicklung. Wann sich beide Gruppen wieder treffen können, steht noch in den Sternen. „Aber wir sind bereit“, versichern Andrea Weiß und Marietta Hofmann.

Service:

Kinder und Erwachsene hoffen, dass bald wieder normale Treffen möglich sind. Die Eltern-Kind-Gruppen haben gerade ein paar Plätze frei. Interessenten können sich einfach bei Marietta Hofmann melden, Telefon 09632/9168466.

Diskussion um den Schafferhof im Marktgemeinderat

Konnersreuth
Das Bild entstand im Jahr 2008, als die Eltern-Kind-Gruppe freie Plätze anzubieten hatte. Mit im Bild die Initiatorin Sigrid Schwan (Zweite von rechts).

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