(kro) So beantragt das Ehepaar Christina und Alexander Martin eine isolierte baurechtliche Ausnahmen für die Errichtung einer 1,25 Meter hohen Sichtbetonmauer an ihren nordöstlichen und südöstlichen Grundstücksgrenze. Bürgermeister Max Bindl informierte den Marktrat darüber, dass für eine Mauer bis zu zwei Meter Höhe kein Baugenehmigung nötig sei. Allerdings stehe in den Bestimmungen des Bebauungsplanes, dass das Bauwerk aus einem naturbelassenen Holzzaun bestehen solle.
Eine Betonmauer entspreche also nicht dem Bebauungsplan. Die Gemeinde könne jedoch über Ausnahmen entscheiden. Die Eheleute legten dem Marktrat ihren Plan vor, dazu auch noch eine Alternative, bei der sie sogar auf etwas Grund freiwillig verzichten.
Im Gremium stieß dieser Bau bei den meisten Räten auf Zustimmung. Lediglich Siegfried Schiml (Freie Wähler) äußerte seine Bedenken, auch in Bezug auf das Zusammenleben mit den Nachbarn. Uwe Rosner (CSU) betonte zudem, dass es Aufgabe der Kommune sei, zu versuchen, dass das Wasser in den Fluren bleibe und nicht in das Baugebiet laufe. Letztlich lehten die Räte den erste Antrag (Bau direkt auf der Grundstücksgrenze) mit 6:6 Stimmen ab. Mit einer Gegenstimme (Siegfried Schiml) stimmten sie dem Alternativplan zu.
Geschlossen war das Gremium dafür, das gemeindliche Grundstück zwischen dem Therese-Neumann-Platz und dem Festplatz mit seiner ganzen Fläche, einschließlich den Parkflächen zur Ortsstraße zu widmen. Ebenso gewidmet wurde die Verbindungsstraße entlang des Festplatzgelände zwischen dem Parkplatz und der Gesteinerstraße. Welchen Namen die rund 120 Meter lange Straße erhalten soll, steht noch nicht fest.
Die Genehmigung der Jahresrechnung 2017 als auch die Entlastung des Rechnungsprüfungsausschusses erfolgte einstimmig. Keine Einwände gab es gegen den Bau eines neuen Rinderlaufstalles eines Landwirtes in Rosenbühl. Auf Nachfrage von Edgar Wenisch (SPD), ob es stimme, dass die neue Gemeindeverbindungsstraße zwischen Höflas und dem Geierhut gesperrt sei, sagte Bürgermeister Max Bindl, dass dise zutreffe. Die Straße sei durch die Unwetterschäden, die nun behoben werden müssten, nicht mehr befahrbar.
Konnersreuth
08.07.2018 - 11:26 Uhr
Mit Betonmauer gegen Wassermassen
von Konrad Rosner
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