Bürgermeister Max Bindl sprach davon, dass bis zum vereinbarten Termin Ende September alles fertig sein wird. Bis dahin sollte die Schulturnhalle wieder benützt werden können.
Johannes Härtl vom gleichnamigen Architekturbüro stellte den aktuellen Stand der Maßnahme vor. Härtl präsentierte Bilder von der Halle, wonach der Sportboden geschützt ist. Dieser soll möglichst erhalten bleiben. Ein neuer Notausgang wurde bereits eingebaut, die Decke der Halle wurde geöffnet. Dort werden Heizplatten eingebaut und eine neue Deckenbeleuchtung installiert.
Abdichtung und Dämmung
Im Außenbereich wurde der Sockelbereich freigelegt. Dieser wird abgedichtet und gedämmt. Mitte Juni wird ein Baugerüst aufgestellt, dann kommt der Dachdecker und beginnt mit seiner Arbeit. Wie Härtl mitteilte, sind alle benötigten Baumaterialien bestellt. Er zeigte sich zuversichtlich, dass bis Ende September die Turnhalle wieder für die Schule und die Vereine benützt werden kann. Im Außenbereich dauern die Arbeiten nach den Worten von Härtl länger.
Weiteres Thema im Marktrat waren Baumaßnahmen für den Schutz vor Starkregenereignissen im Bereich Konnersreuth West. In der Nähe des Klosters Theresianum wird aktuell ein Regenrückhalteraum mit einem Fassungsvermögen von 3800 Kubikmeter Wasser errichtet. Robert Ernstberger vom Ingenieurbüro Bork erläuterte die Einzelheiten.
Bis Ende Juli
Der verrohrte Bereich ist fast fertiggestellt, jetzt geht es an den weiteren Ausbau: An der Reihe ist nun der 800 Meter lange "Abfanggraben West". Die Kosten liegen insgesamt bei rund 577 000 Euro und seien innerhalb des Rahmens. Bis Ende Juni, so Ernstberger, sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Ein Thema war das Planfeststellungsverfahren für den Ostbayernring und dessen Ersatzneubau der 380/110 kV Hochspannungsleitung Redwitz nach Schwandorf. Zweiter Bürgermeister Reinhard Wurm berichtete von einer Informationsveranstaltung im Mitterteichers Josefsheim. Es müsse auf Gemeindegebiet ein Waldstück abgeholzt werden. Bezüglich der Trasse werde es keine eigene Stellungnahme des Marktes geben. "Auch von Bürgern sind bislang keine Einwände eingegangen", sagte Bindl. Noch bis zum 5. Juli besteht die Möglichkeit, Einwände zu erheben. Die Unterlagen zur Trasse liegen im Rathaus auf und können zu den üblichen Geschäftszeiten eingesehen werden. Bindl informierte aus der jüngsten Sitzung der Ikom Stiftland, wo das Klärschlammprojekt vorgestellt wurde.
Mängel am Spielgerät
Abgebaut wurde zwischenzeitlich ein Spielgerät am Spielplatz in Rosenbühl, weil dies nicht den gesetzlichen Richtlinien entsprach. Bei einer Besichtigung waren an dem Gerät erhebliche Mängel festgestellt worden. Bindl machte deutlich, dass künftig Privatpersonen keine Spielgeräte mehr aufstellen dürfen, sondern dies künftig der Gemeinde oder einer Fachfirma überlassen müssen. Die Gemeinde könne bei einem möglichen Unfall haftbar gemacht werden.
Bürgermeister Max Bindl betonte, dass eine Sanierung des Rosenbühler Spielgeräte zu aufwendig und teuer geworden wäre. Andreas Malzer (CSU) bat den Gemeindechef um Unterstützung, damit das Theaterstück "Resl unser" des Landestheater Oberpfalz auch in Konnersreuth zu sehen ist. Bürgermeister Max Bindl will Kontakt mit Manfred Grüssner aufnehmen. Dieser habe etwas in diese Richtung eingeleitet, hieß es.
















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