Konnersreuth
22.05.2022 - 12:07 Uhr

Interessante Zeitreise durch das Vereinsleben in Konnersreuth

Eine Aufnahme aus der Geschichte der Gemeinde Konnersreuth – ein Gruppenbild anlässlich der 500-Jahr-Feier 1971. Bild: Max Bindl/exb
Eine Aufnahme aus der Geschichte der Gemeinde Konnersreuth – ein Gruppenbild anlässlich der 500-Jahr-Feier 1971.

Kürzlich lud der Historische Arbeitskreis Konnersreuth zu einer Zeitreise durch Konnersreuth in den Theatersaal Fockenfeld ein. Gezeigt wurden Bilder aus der Geschichte der Konnersreuther Vereine. Wie Bürgermeister Max Bindl berichtete, gab es schon lange Zeit zurück Vereinigungen und Zusammenkünfte in der Bevölkerung. Doch seit 150 Jahren gibt es Aufzeichnungen und Vereinsaktivitäten in Konnersreuth, der wohl älteste Verein ist die Soldatenkameradschaft Konnersreuth, die bereits 1872 gegründet wurde jetzt 150-jähriges Bestehen feiert.

Der Schützenverein “Concordia” wurde 1888, der Burschenverein “Concordia” 1889 sowie die Feuerwehr in Konnersreuth 1891 ins Leben gerufen. Ein paar Jahre darauf folgten bereits die Feuerwehr in Höflas-Grün (1896) und Feuerwehr Neudorf-Rosenbühl (1899) – alle noch im 19. Jahrhundert. Weitere Vereine wurden dann bereits im 20. Jahrhundert gegründet.

"Konnersreuth hat ein sehr reges Vereinsleben, dass sich in knapp 40 Vereinen widerspiegelt", heißt es in der Mitteilung. Bedingt durch die Pandemie war es in den beiden vergangenen Jahren nicht möglich, die Veranstaltungsreihe "Zeitreise durch Konnersreuth" weiterzuführen. Die Mitglieder des Historischen Arbeitskreises freuten sich über das Interesse und informierten über ihre weiteren geplanten Aktivitäten in der Sache. So soll im Herbst dieses Jahres eine weitere Veranstaltung durchgeführt werden, wo weitere Bilder von und rund um Konnersreuth gezeigt werden sollen.

In der anschließenden Präsentation wurden knapp 70 Bilder von Vereinen, Gruppierungen und Organisationen vorgeführt. Viele Aufnahmen entstanden bei Vereinsjubiläen und festlichen Veranstaltungen, diese Bilder wurden teils von einheimischen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung gestellt. Sehr ausführlich wurden die bereits gezeigten Fotoaufnahmen von den Teilnehmern angesehen: "So mancher Urgroßvater oder Urgroßmutter oder Verwandte waren zu erkennen, und hier schwelgte man in der Vergangenheit und erzählte so manche Begebenheit oder Ereignis aus dieser Zeit", heißt es in der Mitteilung.

Die Mitglieder des Historischen Arbeitskreises waren sich einig: Noch viele alte Aufnahmen sind noch nicht gesichtet und schlummern in Aufbewahrungsbehältnissen oder Fotoalben. Deshalb rief der Arbeitskreis dazu auf, in der Bevölkerung noch vorhandene Bilder oder alte Zeitungsausschnitte aus zurückliegenden Zeiten in der Marktverwaltung abzugeben. Diese Unterlagen würden eingescannt, archiviert und dem Besitzer wieder zurückgegeben.

 
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