Konnersreuth
18.10.2026 - 11:54 Uhr

Junge Leute wollen Jugendkeller in Konnersreuth wiederbeleben

Zur Jung-Bürgerversammlung in Konnersreuth kamen mehr Markträte als Jugendliche. Gerade mal vier Jugendliche fanden beim Treffen mit den Markträten im Jugendkeller zusammen. Dieser soll nun wiederbelebt werden.

Nur spärlich besucht war die Jung-Bürgerversammlung am Freitagabend im Jugendkeller, zu dem die Marktgemeinde Konnersreuth eingeladen hatte. Sitzend von links die Vorstandschaft des Jugendkellers, mit Jonah Andritzky, Jugendbeauftragte Sofia Schiedeck und Johannes Haberkorn. Mit im Bild die sechs anwesenden Markträte, sowie Bürgermeister Andreas Malzer. Bild: Josef Rosner
Nur spärlich besucht war die Jung-Bürgerversammlung am Freitagabend im Jugendkeller, zu dem die Marktgemeinde Konnersreuth eingeladen hatte. Sitzend von links die Vorstandschaft des Jugendkellers, mit Jonah Andritzky, Jugendbeauftragte Sofia Schiedeck und Johannes Haberkorn. Mit im Bild die sechs anwesenden Markträte, sowie Bürgermeister Andreas Malzer.

Nicht die erhoffte Resonanz fand am Freitagabend die Jung-Bürgerversammlung, zu der die Marktgemeinde in den Jugendkeller eingeladen hatte. Neben der neuen Jugendbeauftragten Sofia Schiedeck kamen gerade mal drei Jugendliche, im Vergleich dazu sechs Markträte und Bürgermeister Andreas Malzer. Es hat den Anschein, die Jugendlichen in der Marktgemeinde sind mit ihrer Situation zufrieden. Freilich, so Jugendbeauftragte Sofia Schiedeck, fanden derweil auch andere Veranstaltungen statt, wie das Training der Volleyballer, die einen besseren Besuch verhinderten.

"Geniale Einrichtung"

Bürgermeister Andreas Malzer nannte den Jugendkeller eine geniale Einrichtung, die es schon seit Jahrzehnten für die Konnersreuther Jugendlichen gibt. Untergebracht ist das JUK im ehemaligen Hauptschulgebäude im Keller, daher auch der Name. Malzer machte deutlich, dass viele Jugendliche in den Vereinen aktiv sind. Der Jugendkeller soll vor allem jenen Jugendlichen dienen, die keinem Verein angehören oder nicht organisiert sind.

Jugendbeauftragte Sofia Schiedeck, seit 1. Mai im Amt, machte deutlich, dass es aktuell im JUK etwas ruhiger zugeht. „Unser Ziel ist es, dass wieder mehr Jugendliche in den Jugendkeller kommen.“ Gleichzeitig machte sie deutlich, dass alle Jugendlichen ab 13 Jahren dazu eingeladen sind. Einmal pro Monat hat die Einrichtung aktuell geöffnet, das kann also noch ausgebaut werden. Jetzt im Herbst und Winter sollen auch wieder die so beliebten Mottoabende stattfinden. „Wir wollen neuen Schwung in den Jugendkeller bringen“, sagte Schiedeck.

Gut ausgestattet

Gleichzeitig hatte sie eine Bitte an den Bürgermeister, den Zugang zum Jugendkeller besser zu beschriften, damit auch wirklich alle den Weg finden. Veranstaltungen in der nahen Zukunft sind das „Home-Coming“ am 23. Dezember sowie die Silvesterparty am 1. Januar ab 0.30 Uhr. Marktrat Wolfgang Pötzl fragte die Jugendlichen, ob es an der Ausstattung fehle. „Nein, wir sind eigentlich gut ausgestattet“, kam als Antwort zurück. Wie bekannt wurde, kann der Jugendkeller auch für private Veranstaltungen gemietet werden. Meldungen dazu gehen an die Vorstandschaft des Jugendkellers.

Zweiter Bürgermeister Philipp Schwan wünschte sich, dass der Jugendkeller wieder regelmäßig geöffnet habe. „Ich erinnere mich an meine Jugendzeit, welche schönen Zeiten wir hier verbracht haben“, sagte Schwan. Weiter wurde bekannt, dass der Jugendkeller im vergangenen Jahr grundlegend in Eigenregie saniert wurde. Das Ziel der anwesenden Vorstandsmitglieder Jonah Andritzky, Johannes Haberkorn und der Jugendbeauftragten Sofia Schiedeck war eindeutig: „Wir brauchen wieder mehr Jugendliche.“ Ihre Hoffnung ist jetzt, dass in den anstehenden Wintermonaten wieder mehr Leben in die Räume kommt. Dies zu erreichen werde freilich nicht einfach werden.

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