30.07.2020 - 16:26 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

„Konnersreuth ist für uns immer gesetzt“

Etwa 50 Motorradfahrer aus ganz Deutschland verbrachten ein Wochenende in der Marktgemeinde Konnersreuth. Die Biker wollen im nächsten Jahr wieder ins Stiftland kommen.

Beste Laune beim Fototermin mit fünfzig Bikern, die Station in Konnersreuth machten und drei Tage blieben. Schon seit 2012 ist der Gasthof Schiml Station und Heimat dieser Tour unter dem Motto „10vor8“. Die Biker kommen aus dem gesamten Bundesgebiet und loben vor allem die bayerische und oberpfälzische Gastfreundschaft.
von Josef RosnerProfil

Dreimal im Jahr sind die Organisatoren „Geno & Petz“ mit ihren befreundeten Motorradfahrern in ganz Deutschland und darüber hinaus unterwegs. Jedes Jahr unter den Zielen ist Konnersreuth. Bereits zum achten Mal weilten jetzt die Biker in Konnersreuth. „Konnersreuth ist für uns als Tour- und Übernachtungsort immer gesetzt“, sagen die Organisatoren.

Einige der Gäste bleiben nahezu eine ganze Woche in Konnersreuth, weil es ihnen so gut gefällt. Nach dem Kennenlernen gab es tags darauf eine rund 250 Kilometer lange Ausfahrt nach Schleiz – in sechs Gruppen auf Landstraßen. Nach dem Mittagessen und der Kaffeepause ging es wieder ins Stiftland zurück, wo am Abend das legendäre Spanferkelessen anstand.

Schon seit 2001 organisieren „Geno & Petz“ diese Bikertouren. „Hier passt einfach alles“, sind die Biker von der Gastfreundschaft überzeugt. Die im Schnitt etwa 50-jährigen Teilnehmer kommen aus Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und aus der Schweiz.

„Ein Kumpel gab uns den Tipp", erzählt Geno aus Pforzheim, die ihren richtigen Namen nicht verraten möchte: „Sonst räumen sie zuhause unsere Bude aus.“ Auch das Geburtshaus der Resl und den Friedhof haben die Gäste schon besucht.

„Wir sind wie eine große Familie, wir freuen uns jedes Mal auf das Wiedersehen“, sagte eine Teilnehmerin, die in Recklinghausen lebt und begeisterter Schalke-Fan ist. „Da hat man´s derzeit nicht leicht.“ Als sie erfährt, dass in der Region die meisten doch dem großen FC Bayern den Daumen halten, sagt sie ganz lapidar: „Kennt man einen, kennt man alle.“

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