Ein Drittel der Markträte fehlte in der jüngsten Sitzung des Marktrats Konnersreuth entschuldigt. Sie war wegen des Coronavirus kurzfristig in den Schulungsraum der Feuerwehr verlegt worden.
Die Räte saßen in lockerer Sitzordnung. Die drei Punkte der öffentlichen Sitzung waren in 15 Minuten abgearbeitet. Zuvor und hinterher musste sich das Gremium hinter verschlossener Tür mit weiteren Themen herumschlagen.
Im Januar hatte der Marktrat den Aufstellungsbeschluss zur dritten Änderung des Bebauungsplans "An der Mitterteicher Straße" gefasst. Im Rahmen der frühzeitigen Öffentlichkeits- und Behördenbeteiligung gab es weder Anregungen noch Einwendungen. Lediglich das Kreisbauamt und die Kreisbauverwaltung hatten kleinere Wünsche, die in die Planungen mit eingearbeitet werden. Mit der Bebauungsplanänderung wurde das Stadtplanungsbüro RSP beauftragt. Entsprechende Mittel sollen im Haushalt 2020 eingeplant werden. Die Entwürfe sollen dem Marktrat vorgelegt werden, der dann weitere Entscheidungen treffen wird.
Fortgeschrieben wird das Haushaltskonsolidierungskonzept der Marktgemeinde. Bürgermeister Max Bindl informierte, dass die Gemeinde bislang 1,95 Millionen Euro an Stabilisierungshilfe erhalten hat. Um den Erhalt dieser Gelder nicht zu gefährden, ist bis zum 31. März der Rechtsaufsicht ein vom Marktrat beschlossener Fahrplan zum Abbau der Schulden vorzulegen. Die Verwaltung hat dazu einen Zehn-Punkte-Katalog erarbeitet, der ohne Diskussion vom Marktrat genehmigt wurde, lediglich Edgar Wenisch (SPD) stimmte dagegen.
Bürgermeister Max Bindl dankte Kämmerer Markus Troesch, der das Konzept federführend ausgearbeitet hat. Reinhard Wurm (Freie Wähler) sagte: "Unser erarbeitetes Konzept fand die vergangenen Jahre immer die Zustimmung der Rechtsaufsicht, ich hoffe auch dieses Mal."














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