Beeindruckt vom Baufortschritt auf dem Areal des denkmalgeschützten Schafferhofs zeigte sich jetzt MdB Albert Rupprecht. Ebenfalls beim Ortstermin dabei war Diplom-Museologin Christina Hahn von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern. Beide nahmen an einem Arbeitsgespräch mit Gemeindevertretern und den Planern im Rathaus teil.
Verwaltungs-Geschäftsleiter Markus Troesch stellte den Gästen die Finanzierung des Museums vor, das nach aktuellem Stand 475 611 Euro kosten wird. So gibt es jeweils einen 150 000-Euro-Zuschuss von der Landesstelle für nichtstaatliche Museen in Bayern und aus dem Leader-Förderprogramm. 35 000 Euro steuert die Pfarrei St. Laurentius bei, 18 000 Euro stellt der Bezirk Oberpfalz bereit. Den Rest in Höhe von fast 123 000 Euro muss die Marktgemeinde stemmen. Alle Anträge seien gestellt worden, so Troesch.
MdB Albert Rupprecht freute sich, dass die Finanzierung weitestgehend sichergestellt sei und sprach von einem Museum mit nationaler Bedeutung. Diese nationale Bedeutung sollte unbedingt mit ins Konzept des Museums einfließen, so Rupprecht. Christina Hahn sicherte zu, dies abzuklären, auch weil sich damit weitere Fördertöpfe anzapfen ließen.
Verehrer weltweit
Kunsthistorikerin Elisabeth Vogl machte deutlich, dass die Resl durchaus nationale und internationale Bedeutung habe und verwies auf die vielen Verehrer weltweit.
Architekt Gerhard Plaß ging auf den aktuellen Bautenstand ein. Der äußere Bereich des Gebäudes soll im Herbst dieses Jahres fertiggestellt sein, bis zum Jahresende soll der Innenausbau abgeschlossen sein. Mit der Inneneinrichtung soll Anfang 2020 begonnen werden. Eingeführt in die künftige Dauerausstellung des Museums werden die Besucher im Bereich unter der Remise. Dort ist eine Infotafel zu den sechs Abteilungen des Museums vorgesehen.
Vielfältig und barrierefrei
Innenarchitekt Josef Starkl betonte, dass das komplette Museum barrierefrei besucht werden könne. "Unser Ziel ist es, die Resl als Menschen darzustellen, so wie sie war, in ihrer Schlichtheit und Einfachheit", so Starkl. Geschehen solle dies in zeitgeschichtlich modern eingerichteten Räumen. Starkl zeigte sich überzeugt, dass das Museum in seiner Vielfalt beeindrucken werde.













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