24.09.2020 - 11:48 Uhr
KonnersreuthOberpfalz

Schafferhof für die SPD Konnersreuth ein "Klotz am Bein"

Beim Rückblick auf die Arbeit im vergangenen Jahr kommt der SPD-Ortsverein Konnersreuth am Thema Schafferhof nicht vorbei. Auch die Zukunft des Hauses Fockenfeld bleibt nicht unerwähnt.

Das neu gewählte Vorstandsteam der SPD Konnersreuth, von links Edgar Wenisch, Anni Kreuzer, Kreisrat Helmut Zeitler, Ortsvorsitzender Markus Wenisch, Johann Kreuzer, Kreisvorsitzende Brigitte Scharf, Gerald Härtl, Sonja Zimmermann, Alexander Martin, Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pötzl und Herbert Neumann.
von Josef RosnerProfil

Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Konnersreuth im Gasthof Schiml stand noch einmal die Kommunalwahl im Vordergrund. "Leider konnten wir nicht alle Ziele erreichen, aber wir halten konsequent unsere politische Haltung bei, auch beim Schafferhof“, sagte der wiedergewählte Vorsitzende Markus Wenisch. In sechs Jahren gebe es eine neue Chance.

Der Vorsitzende dankte Bürgermeisterkandidat Wolfgang Pötzl. Er habe immer sachlich aber bestimmt seine Ziele vertreten. „Wir arbeiten immer mit Fakten“, sagte Wenisch und verwies auf die Präsenz in den Sozialen Medien.

Erneuerbare Energien

Im Rückblick erinnerte Wenisch an den Besuch von Kevin Kühnert zur Europawahl, als der Schaumberger-Saal aus allen Nähten platzte. Ein Höhepunkt dieses Jahr war laut Wenisch die 40-Jahrfeier des Ortsvereins Konnersreuth mit Bayerns SPD-Generalsekretär Uli Grötsch. Dank galt Gerald Härtl für die Erstellung der Chronik. Wichtig ist der SPD die Nutzung erneuerbarer Energie zur eigenständigen Stromerzeugung in Konnersreuth.

Den Bericht aus dem Marktrat gab Fraktionsvorsitzender Wolfgang Pötzl. Dank galt seinem Vorgänger Edgar Wenisch für dessen kernige und immer ehrlichen Worte in der täglichen politischen Arbeit. Pötzl blickte auf einige eingebrachte Anträge der SPD im Marktrat zurück, „wobei sich unsere Hartnäckigkeit oftmals ausgezahlt hat“.

Familien bleibt mehr Geld

Besonders hob der Sprecher den Einsatz für die gemeindlichen Spielplätze hervor. In den drei Haushaltsjahren 2019 bis 2021 seien insgesamt 61.000 Euro im Haushalt eingestellt worden. Dank der SPD, so Pötzl, konnte eine nicht nachvollziehbare Erhöhung der Kinderhausentgelte heuer im Juli verhindert werden. „Damit bleibt jungen Familien mehr Geld im Portemonnaie erhalten“.

Der den Erwerb von Flächen für ein neues Baugebiet in Konnersreuth nannte der Sprecher als nächstes Schwerpunktthema. Dies solle der Bürgermeister transparent und öffentlich behandelt wird. Die Bürger müssten sich ein Bild von den Absichten machen können. "Wir brauchen ein neues Baugebiet, der Bedarf ist unstrittig.“

Konnersreuther zahlen die Zeche

Im Hinblick auf Fockenfeld forderte Pötzl dazu auf, das Heft des Handelns nicht aus den Händen nehmen zu lassen. „Fakt ist, die Nachnutzung des Areals Fockenfeld darf zu keinem zweiten Schafferhof werden. Die Zeche würden wieder die Konnersreuther Bürger bezahlen.

Weitere Themen waren die neuerlichen Überschwemmungen an Fronleichnam und die Gleichstromtrasse, ehe er kurz auf den Schafferhof einging. „Den Schafferhof als Klotz am Bein der Gemeinde, den hätte es in dieser Form nicht gebraucht“.

Kreisvorsitzende Brigitte Scharf dankte dem Ortsverein für die wertvolle Arbeit. Weitblick habe die Konnersreuther SPD bewiesen, auch wegen des Einsatzes für Kinderspielplätze. Kreisrat Helmut Zeitler mahnte die SPD, weiter am Menschen und seinen Themen zu bleiben. „Aber dafür brauchen wir auch die Unterstützung unserer Bürger, dass sie uns das zutrauen“

Im Blickpunkt:

Sonja Zimmermann verwaltet Finanzen

SPD-Kreisrat Helmut Zeitler leitete die Neuwahlen für die Ortsvorstandschaft. Markus Wenisch wurde als Vorsitzender bestätigt; Stellvertreter ist Wolfgang Pötzl. Neue Kassiererin ist Sonja Zimmermann, Schriftführer Gerald Härtl und Organisationsleiter Edgar Wenisch. Besitzer sind Herbert Neumann und Johann Kreuzer, Kassenrevisoren Alexander Martin und Anni Kreuzer. Dank galt der scheidenden Kassiererin Anni Kreuzer, die zehn Jahre lang das Amt ausübte. Delegierter zur Bundestagswahlkonferenz, Kreiskonferenz und zum Unterbezirk ist Gerald Härtl.

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