Schon am Vormittag erhielt der Konnersreuther Pfarrseelsorger und Vorsitzende des Konnersreuther Rings Besuch von den Mädchen und Buben des Kinderhauses "Mutter vom guten Rat". Sie gratulierten mit einem Ständchen. Am Nachmittag lud der Geistliche zu einer Feier ins Kloster Fockenfeld ein. Pater Benedikt Leitmayr freute sich sichtlich über das Kommen der vielen Gäste, die im Speisesaal mit Kaffee und Kuchen und deftigen Häppchen bewirtet wurden.
Landrat Wolfgang Lippert dankte dem Jubilar für das "herausragende seelsorgerliche Wirken" in Konnersreuth, Fockenfeld und weit darüber hinaus. "Ein Leben mit Gott ist ein Leben mit den Menschen", sagte der Landrat. Lippert brachte auch den Wunsch zum Ausdruck, dass es gelingt, für Fockenfeld eine gute Zukunftslösung zu finden. Und weiter: "Ich wünsche mir, dass die Resl von Konnersreuth bald zur Seligen erhoben wird." Der Landrat beschenkte den bekennenden Weißbierfreund Benedikt Leitmayr mit einem Kasten Weißbier, den er persönlich in den Speisesaal geschleppt hatte. Dazu gab es noch das Landkreisbuch und den Imagefilm des Landkreises.
Bürgermeister Max Bindl, der am Freitag seinen 60. Geburtstag feierte, überbrachte die Glückwünsche der Marktgemeinde und des Freundeskreises der Fockenfelder Schule. Dabei betonte er die Freundschaft zum Jubilar. "Wir beide arbeiten eng zusammen, du in der Kirche und ich für unsere Marktgemeinde. Ich hoffe, dass dies so positiv wie bisher weitergeht und du uns als Pfarrer noch lange erhalten bleibst."
Komplett versammelt waren die Zisterzienserinnen aus Waldsassen mit Äbtissin Laetitia Fech an der Spitze. Gemeinsam brachten die Schwestern, begleitet von Matthias Schraml an der Orgel, ein Geburtstagsständchen dar. Äbtissin Laetitia Fech sagte dem Pater "Vergelt's Gott" für seine "unendlichen Dienste" im Kloster Waldsassen und überreichte ihm einen Apfelbaum, in der Hoffnung, dass dieser eines Tages Früchte tragen wird. "Danke für den selbstlosen Dienst in unserer Gemeinschaft." Gleichzeitig wünschte sich auch die Äbtissin eine gute Zukunft für Fockenfeld und für den Seligsprechungsprozess. Schließlich sangen die Schwestern die Lieder "Hoch soll er leben" und "Schön, dass es dich gibt". Ein Geburtstagsständchen gab es auch noch von Schwester Antonia von den Mallersdorfer Schwestern. Vorsitzender Andreas Malzer überbrachte die Glückwünsche des Konnersreuther Vereinskartells und übergab eine Spende. Ebenfalls gratulierten Vertreter von kirchlichen Verbänden und Institutionen. Für einen Höhepunkt sorgten noch Landrat Wolfgang Lippert und Bürgermeister Max Bindl: Sie trugen den Jubilar samt Stuhl mehrere Meter zu einem Tisch.
Abgeschlossen wurden die Feierlichkeiten am Abend mit einem Dankgottesdienst mit Kirchenchor-Umrahmung in der Pfarrkirche.














Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.
Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.