Wissenswertes aus den Bereichen Behinderte, Senioren und Jugend auf Orts- und Kreisebene war in der Jahresabschlusssitzung des Marktgemeinderates zu hören. Allein der Bericht der Familienbeauftragten Christa Wölfl musste entfallen, weil sie krankheitsbedingt fehlte.
Jugendbeauftragter Wolfgang Pötzl erinnerte an eine Vielzahl von Veranstaltungen in der Marktgemeinde und erwähnte dabei unter anderem die Arbeit mit der "Goasererjugend", das Ferienprogramm und die "Ramadama"-Aktion. Absoluter Höhepunkt des Jahres sei der Kreisjugend- und Familientag am 16. Juni in Konnersreuth gewesen. Die Veranstaltung sei ein großartiger Erfolg geworden, bedingt einerseits sicherlich durch das gute Wetter, aber andererseits natürlich auch wegen des Engagements der Konnersreuther Vereine. Der Erlös, der den örtlichen Vereinen zugute kam, betrug 2900 Euro - einen solch hohen Betrag habe es bei dieser Veranstaltung noch nie gegeben.
Abgerundet wurde das Jahresprogramm mit den Neugeborenenempfängen in jedem Halbjahr, der Jungbürgerversammlung und den Tagungen auf Kreisebene. Pötzl betonte in seinem kurzen Ausblick auf 2019, dass der nächste Neugeborenenempfang am 15. Januar stattfindet, zudem soll im Oktober die Herbsttagung der Jugendbeauftragten des Landkreises in Konnersreuth über die Bühne gehen.
Offen für Neues
Wolfgang Pötzl äußerte den Wunsch, dass die Marktgemeinde ausreichend finanzielle Mittel für die Bedürfnisse der Jugendlichen und Kinder bereit stellt - trotz bereits erfolgter hoher Investitionen in den Jugendtreff und die Spielplätze. Abschließend zeigte sich Pötzl offen für weitere Angebote "außerhalb der Reihe", die er in den jährlichen Veranstaltungskalender mit einbauen will.
Seniorenbeauftragter Konrad Härtl berichtete, dass 347 Konnersreuther das 65. Lebensjahr überschritten hätten. "Je älter der Mensch, desto geringer wird sein Aktionsraum." Der Lebensmittelpunkt der Senioren liege in der Marktgemeinde selbst, weshalb es seniorengerechte Räume und eine seniorengerechte Gestaltung öffentlicher Bereiche brauche. Härtl wünschte sich, dass das neue Info- und Begegnungszentrum im Schafferhof der neue Mittelpunkt des Ortes und entsprechend mit Leben erfüllt wird. "Da sind wir alle gefordert", mahnte Härtl. Weiter hob der Sprecher das ehrenamtliche Engagement in der Marktgemeinde hervor. Besonders großen Anteil daran hätten die Senioren. Dabei nannte er die Betreuung des Resl-Gartens und des Resl-Hauses sowie die Pflege des Kreuzwegs. "Hut ab, was unsere Senioren da leisten", sagte Härtl. Auch in den Vereinen müssten Senioren oftmals Verantwortung übernehmen, auch weil die Jugend beruflich auswärts tätig sei oder gar wegziehe. Dennoch, so Härtl, merkten die Senioren, dass ehrenamtliches Engagement auch Freude machen könne. "Was unsere ehrenamtlichen Senioren leisten, ist nicht zu bezahlen", betonte Härtl.
EDV-Kurs für Behinderte
Behindertenbeauftragter Richard Eckstein berichtete, dass es im Landkreis 8263 Behindertenausweise gibt. Aktueller denn je sei das Thema Inklusion. Heuer fanden vier Quartalstreffen der Behinderten-Beauftragten statt, unter anderem in Konnersreuth. Für 2019 kündigte Eckstein einen EDV-Kurs für Behinderte an. Bürgermeister Max Bindl dankte den Beauftragten der Marktgemeinde abschließend für ihre wertvolle Arbeit.













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