Im Rahmen der Binnengrenzfahndung haben Selber Bundespolizisten am Freitag auf der Bundesstraße 303 bei Schirnding einen unerlaubt eingereisten Mann aus Kolumbien kontrolliert. Die Fahnder überprüften gegen 19 Uhr ein Fahrzeug mit deutscher Zulassung. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der 54-jährige kolumbianische Beifahrer über keine erforderlichen Reisedokumente verfügte.
Beim 52-jährigen Fahrer, der aus Spanien stammt und in Coburg lebt, handelte es sich um einen Verwandten des Kolumbianers. Die beiden gaben an, dass sie in Tschechien beim Einkaufen waren und nun wieder nach Coburg zurückreisen möchten.
Die grenzpolizeilichen Ermittlungen ergaben, dass sich der Kolumbianer bereits seit über zwei Jahren überwiegend in Spanien aufhielt und kein Einreise-/Aufenthaltsrecht in der Europäischen Union besitzt. Aktuell besuchte er verbotenerweise seine Verwandten in Coburg.
Der unerlaubt eingereiste Mann wurde wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und illegalen Aufenthalts angezeigt und am Sonntag über den Flughafen Frankfurt in sein Heimatland nach Bogota abgeschoben. Den spanischen Fahrer des Autos erwartet ein Strafverfahren wegen Beihilfe.















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