07.07.2020 - 16:14 Uhr
KrummennaabOberpfalz

Mit bayerischer Hilfe "Digitales Rathaus" auf den Weg bringen

Unter der Leitung des Gemeinschaftsvorsitzenden Werner Prucker fand die erste Sitzung der Verwaltungsgemeinschaft Krummennaab in neuer Besetzung statt
von Simon ErtlProfil

In neuer Besetzung trafen sich Gemeinderatsmitglieder von Krummennaab und Reuth zur ersten Sitzung der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft im Sitzungssaal des Krummennaaber Rathauses. Neben dem Haushalt stand auch das Vorantreiben der Digitalisierung im Rathaus auf der Tagesordnung.

Neben dem Gemeinschaftsvorsitzenden Werner Prucker (FW, Reuth) und dessen Stellvertreterin Marion Höcht (CSU, Krummennaab) sind von Krummennaaber Seite Rainer Schwingshandl (FW) und Jakob Gallersdörfer (CSU), auf Reuther Seite Stefan-Helmut Neugirg (CSU) und Charly Bader (FW) in diesem Gremium vertreten. Zunächst verlas Prucker den Rechenschaftsbericht zur Jahresrechnung für das Haushaltsjahr 2019. Während der Verwaltungshaushalt bei knapp 800 000 Euro lag, betrug der Vermögenshaushalt 2 339 000 Euro. Der Verwaltungshaushalt wurde somit überplanmäßig um 73 000 Euro überschritten. Der Vermögenshaushalt hingegen wurde um knapp 24 000 Euro unterschritten. Für die Zwischenfinanzierung der Kläranlagen wurde ein Darlehen von 2 300 000€ aufgenommen. Das Gremium erteilte für die Jahresrechnung 2019 die Entlastung.

Für das Haushaltsjahr 2020 wurde ein Verwaltungshaushalt in Höhe von 804 890Euro sowie ein Vermögenshaushalt in Höhe von 36 000 Euro festgesetzt. Um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen, beläuft sich die Verwaltungsumlage aufgrund der Einwohnerzahl von 2596 (Stand 30. Juni 2019) auf 183 Euro pro Kopf.

Abschließend wurde die Anschaffung des Basispakets "Digitales Rathaus" mit Kosten in Höhe von 12 600 Euro beschlossen, was laut Gemeinschaftsvorsitzendem Prucker eine gute Investition für die Zukunft ist. Bei diesem Förderprogramm, welches vom Freistaat Bayern mit 90 Prozent unterstützt wird, können Verwaltungsleistungen online angeboten werden. Dadurch soll vor allem die Möglichkeit eröffnet werden, schnell und einfach Anträge online stellen zu können.

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